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Märsche |
I N G E S C H I C H T L I C H E R R E I H E N F O L G E
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Parademarsch der Langen Kerls |
Tonsatz:
Mark
Roland,
Anfang des 18. Jahrhunderts
Interpret: Luftwaffen Musikkorps Nr. 1
„Lange Kerls“ ist die volkstümliche Bezeichnung für die Soldaten des Königsregiments (Nr. 6) Friedrich Wilhelms I., König in Preußen, der sogenannten „Potsdamer Riesengarde“. Das Königsregiment (Nr. 6) entstand 1717.
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Hohenfriedberger Marsch |
Tonsatz:
unbekannt,
1795
Interpret: Luftwaffen Musikkorps Nr. 1
Der Name soll an den Sieg der Preußen über die verbündeten Österreicher und Sachsen am 4. Juni 1745 (Zweiter Schlesischer Krieg) in der Schlacht bei Hohenfriedberg (nahe Striegau) erinnern.
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Yorckscher Marsch |
Tonsatz: Ludwig van Beethoven, 1808
Interpret:
Luftwaffen Musikkorps Nr. 1
Der Marsch Nr. 1, auch als Yorckscher Marsch oder auch Marsch des Yorck'schen Korps bekannt, wurde 1808 in F-Dur als „Marsch für die böhmische Landwehr“ in Ton gesetzt. Ursprünglich dem Erzherzog Anton gewidmet, wurde er 1813 nach Johann David Ludwig Graf Yorck von Wartenburg, der 1812 für Preußen die Konvention von Tauroggen unterzeichnet hatte, benannt. Diese Handlung gilt als Beginn der Befreiungskriege der deutschen Staaten gegen Napoleon.
Da die preußischen Brauchtümer von jeher eine der wichtigsten Abkunftslinien der deutschen Streitkräfte bildeten, war und ist der Yorcksche Marsch einer der bedeutendsten Militärmärsche in Deutschland. So ist er auch der vorgeschriebene Einzugsmarsch für die Feierlichkeit des Großen Zapfenstreichs.
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Pariser Einzugsmarsch |
Tonsatz: Johann
Heinrich Walch, 1814
Interpret: Berliner Philharmoniker & Herbert von Karajan
Der Marsch wurde zum Einzug der verbündeten Truppen in Paris (der Sturz Napoleons I.) gespielt.
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Großer Zapfenstreich |
Der
Große Zapfenstreich nimmt auf dem vielfältigen Gebiet der deutschen Militärmusik
eine besondere und herausragende Stellung ein.
Der Zapfenstreich stammt ursprünglich aus der Zeit der Landsknechte und war
das Zeichen für den Beginn der Nachtruhe in den Feldlagern, später auch in
festen Quartieren. Der Begriff des Zapfenstreiches wurde erstmals 1596
erwähnt.
Das heute übliche Zeremoniell des Großen Zapfenstreichs geht auf die
Befreiungskriege (1813 – 1815) zurück. Aus dieser stammt der Brauch, dem
Zapfenstreich ein kurzes Abendlied folgen zu lassen.
Der Große Zapfenstreich in seiner heutigen Form entstand in der ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der preußische König Friedrich Wilhelm III.
ordnete während der Befreiungskriege 1813 die Ausweitung des Zapfenstreiches
um das Präsentieren des Gewehrs, ein stilles Gebet und das Blasen eines
Militärliedes an. Er folgte damit dem Beispiel Russlands, Österreichs und
Schwedens. Nicht überliefert ist, welches Musikstück ursprünglich als Gebet
gespielt wurde; schon bald setzte sich allerdings der noch heute verwendete
Choral "Ich bete an die Macht der Liebe" durch.
Seit 1922 endet der Große Zapfenstreich mit der Nationalhymne.
Verfasser:
Friedrich Wilhelm Wieprecht, 1838
Interpret: Bundeswehr
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Radetzkymarsch |
Tonsatz: Johann
Strauß, 1848
Interpret: "Die beliebtesten Märsche der Blasmusik CD2"
Radetzkymarsch heißt ein von Johann Strauß (Vater) zu Ehren von Feldmarschall Josef Wenzel Graf Radetzky von Radetz geschriebener Marsch. Die Uraufführung fand am 31. August 1848 am Wasserglacis in Wien statt.
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Königgrätzer Marsch |
Tonsatz:
Johann Gottfried Piefke, 1866
Interpret: Bundeswehr - Gottfried Piefke
Der "Königgrätzer Marsch" entstand nach dem Sieg der preußischen Truppen über die Österreicher bei Königgrätz (Sadowa) am 3. Juli 1866. Dieser Sieg ebnete den Weg zur Vorherrschaft Preußens im Deutschen Bund und damit letztlich auch zur Gründung des deutschen Kaiserreiches 1871.
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Preußens Gloria |
Tonsatz: Johann Gottfried Piefke, 1871
vom 1. Brandenburgischen Leibgrenadierregiment Nr. 8 in Frankfurt a. d. Oder
Interpret: Luftwaffen Musikkorps Nr. 1
„Preußens Gloria“ entstand 1871 nach dem Sieg Preußens und seiner Verbündeten über Frankreich im Deutsch-Französischen Krieg, der zur Gründung des deutschen Kaiserreiches geführt hatte.
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Alte Kameraden |
Tonsatz:
Carl Teike, 1889
Interpret: "Die beliebtesten Märsche der Blasmusik CD3"
Der Marsch Alte Kameraden wurde ca. 1889 von dem Militärmusiker Carl Teike in Ulm komponiert. Angeblich soll der vorgesetzte Kapellmeister seinem Untergebenen Teike damals nach Überreichen der Noten gesagt haben: „Märsche haben wir genug. Den werfen Sie mal in den Ofen!“ Der Marsch wurde jedoch nicht verbrannt, sondern stieg zu einem der beliebtesten und meistgespielten deutschen Militärmärsche auf. Auch im Ausland erfreut sich der Marsch großer Beliebtheit, selbst unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, als das Spielen deutscher Märsche im Ausland weitgehend unterblieb, wurde er auch dort weiterhin oft aufgeführt.
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Deutschmeister-Regimentsmarsch |
Tonsatz:
Wilhelm August Jurek, 1893
Interpret: unbekannt
Wilhelm
August Jurek (1870-1934) diente in den frühen Neunzigerjahren des 19.
Jahrhunderts drei Jahre bei den "Deutschmeistern", die damals in der
Rennweger Kaserne untergebracht waren.
Im Jahre 1893 schrieb er den noch heute bekannten Deutschmeister-Regimentsmarsch,
mit dem er in Wien unsterblich wurde.
Die Hoch- und Deutschmeister waren die Oberhäupter des Deutschen Ordens vom 16. bis ins 20. Jahrhundert. Der Sitz des Hoch- und Deutschmeisters war ursprünglich Mergentheim, später dann Wien. Letzter Hoch- und Deutschmeister war von 1894 bis 1923 der kaiserliche und königliche Feldmarschall Erzherzog Eugen von Österreich (1863-1954) aus dem Haus Habsburg.
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Fehrbelliner Reitermarsch |
Tonsatz:
Richard Henrion, 1893
Interpret: unebkannt
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Castaldo-Marsch |
Tonsatz: Hans Kolditz
(1923-1996)
Interpret: unbekannt