Weihnachtslieder

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Die Weihnachtsgeschichte

Alle Jahre Wieder

1. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
Auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind

2. Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus
Geht auf allen Wegen mit uns ein und aus.

3. Ist auch mir zur Seite still und unerkannt,
Daß es treu mich leite an der lieben Hand.

3. Steht auch mir zur Seite still und unerkannt,
Daß es treu mich leite an der lieben Hand.

4. Aus dem Himmel ferne wo die Englein sind
Schaut doch Gott so gerne her auf jedes Kind.

Dichter: Wilhelm Hey, 1738
Tonsatz: Friedrich Silcher (1789-1860)
Interpret: Thomanerchor Leipzig, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

1. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, wie glänzt er festlich, lieb und mild,
Als spräch' er: "Wollt in mir erkennen getreuer Hoffnung stilles Bild." 

2. Die Kinder stehn mit hellen Blicken, das Auge lacht, es lacht das Herz,
O fröhlich, seliges Entzücken, die Alten schauen himmelwärts. 

3. Zwei Engel sind hereingetreten, kein Auge hat sie kommen sehn,
Sie gehn zum Weihnachtsbaum und beten und wenden wieder sich und gehn. 

4. "Gesegnet seid ihr alten Leute, gesegnet sei du kleine Schar !
Wir bringen Gottes Gaben heute dem braunen wie dem weißen Haar !" 

5. "Zu guten Menschen, die sich lieben, schickt uns der Herr als Boten aus,
Und seid ihr treu und fromm geblieben, wir treten wieder in dies Haus !" 

6. Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen unsichtbar jedes Menschen Blick
Sind sie gegangen wie gekommen, doch Gottes Segen bleibt zurück.

Volksweise
Dichter: Hermann Kletke, 1841
Interpret: Thomanerchor Leipzig, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

Der Christbaum ist der schönste Baum

 

1. Der Christbaum ist der schönste Baum, den wir auf Erden kennen;
im Garten klein, im engsten Raum, wie lieblich blüht der Wunderbaum,
|: wenn seine Lichtlein brennen, :| ja brennen. 

2. Dann sieh, in dieser Wundernacht ist einst der Herr geboren,
der Heiland, der uns selig macht; hätt er den Himmel nicht gebracht,
|: wär alle Welt verloren, :| verloren.

 

3. Doch nun ist Freud und Seligkeit, ist jede Nacht voll Kerzen.
Auch dir, mein Kind, ist das bereit't, dein Jesus schenkt dir alles heut,
|: gern wohl es dir im Herzen, :| im Herzen. 

4. O laß ihn ein, es ist kein Traum! Er wählt dein Herz zum Garten,
will pflanzen in den engen Raum den allerschönsten Wunderbaum
|: und seiner treulich warten, :|ja warten.


Singweise: Georg Eisenbach, 1812
Dichter: Johannes Karl

Interpret: Thomanerchor Leipzig, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

 

Der Halleluja-Chorus

Halleluja, denn Gott, der HERR regiert allmächtig, Halleluja!

Der HERR wird König sein; das Reich der Welt ist nun des HERRN und Seines CHRISTUS.
Und ER regiert von nun an und ewig, HERR der Herrn, der Götter Gott. Halleluja!

HERR der Herrn, der Welten Gott, und ER regiert von nun an und ewig, Halleluja!

Bibelstelle: Offenbarung 19:6; 11:15; 19:16
Tonsatz: Georg Friedrich Händel, 1742

Aus „Der Messias“, HWV 56, II.39
Interpret: Münchner Bachchor

 

Kleiner Trommelmann
(Der kleine Trommler)

 

1. Hört ihr Leute ... Parampampampam
Kommt alle her geschwind ... Parampampampam
Zum neuen Königskind ... Parampampampam
Bringt ihm das Beste all ... Pa |: rampampampam :|
Lauf auch du zum Stall ... Parampampampam
Kleiner Trommelmann

2. Lieber König ... Parampampampam
In kalter Winternacht ... Parampampampam
Hab euch nichts mitgebracht ... Parampampampam
Nicht Gold und Edelstein ... Pa |: rampampampam :|
Nur mein Lied allein ... Parampampampam
Hört mich doch an

3. Und er spielte ... Parampampampam
Der kleine Trommelmann ... Parampampampam
Das Christkind sah ihn an ... Parampampampam
Und lachte ihm dann zu ... Pa |: rampampampam :|
Spiel nur weiter du ... Parampampampam
Kleiner Trommelmann

 

Ursprünglich Englisch: "The Carol Of The Drum"
Verfasser: Katherine K. Davis, 1941
Uraufführung: Trapp-Familie, Mitter der 50er
Interpret: Freddy Quinn & Jonny Hill

 

Der Heiland ist geboren


1. Der Heiland ist geboren, freu dich, du Christenheit!
Sonst wärn wir gar verloren in alle Ewigkeit.

 

Kehrreim:
Freut euch von Herzen, ihr Christen all, kommt her zum Kindlein in dem Stall.

 

2. Das Kindlein auserkoren, freu dich, du Christenheit!
So in dem Stall geboren, hat Himmel und Erd erfreut.

 

3. Die Engel lieblich singen, freu dich, du Christenheit!
Tun gute Botschaft bringen, verkündigen große Freud.

 

Verfasser: Innsbruck, 1881/83
Bearbeitung: Peter van Woerden (1924 - 1990)
Interpret: Wetzlarer Kinderchor, Kindersopran: Brigitte Müllner, Blockflöte: Margret Birkenfeld, "Unvergessen 5 - Lieder zu Weihnachten"

 

Die Blumen sind verblüht im Tal
(Es ist Advent)

1. Die Blumen sind verblüht im Tal, die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl, es brausen kalt die Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt: Es ist Advent!

2. Es zieht ein Hoffen durch die Welt, ein starkes, frohes Hoffen;
Das schließet auf der Armen Zelt und macht Paläste offen;
Das kleinste Kind die Ursach kennt: Es ist Advent!

3. Advent, Advent, du Lerchensang von Weihnachts Frühlingsstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang vom neuem Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt! Es ist Advent!

Verfasser: Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816 – 1890)
Interpret: Doris Haas-Loh, "Adventslieder"

Ehre sei Gott in der Höhe

 

Ehre sei Gott in der Höhe Und Friede auf Erden,
Den Menschen ein Wohlgefallen! Amen!

Bibelstelle: Lukas 2,14
Tonsatz: Georg Friedrich Händel, 1742

Aus „Der Messias“, HWV 56, I.15
Interpret: Münchner Bachchor

 

Er weidet seine Herde

 

1. Er weidet seine Herde, dem Hirten gleich,

und heget seine Lämmer so sanft in seinem Arm;

er nimmt sie mit Erbarmen auf in seinen Schoß,

und leitet sanft, die in Nöten sind.

 

2. Kommt her zu ihm, die ihr mühselig seid,

kommt her zu ihm, mit Traurigkeit Beladne,

er spendet süßen Trost. Nehmt sein Joch auf euch,

und lernet von ihm, denn er ist sanft und demutvoll,

so findet ihr Ruh und Seelenheil.

 

Bibelstelle: Jesaja 40,11
Tonsatz: Georg Friedrich Händel, 1741

Aus „Der Messias“
Interpret:
Münchner Bachchor

 

Es ist ein Ros' entsprungen

1. Es ist ein Ros’ entsprungen aus einer Wurzel zart,
Wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art
Und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter,
Wohl zu der halben Nacht.

2. Das Röslein, das ich meine, davon Jesaias sagt,
Hat uns gebracht alleine Marie die reine Magd.
Aus Gottes ew’gen Rat hat sie ein Kind geboren
Welches uns selig macht.

2. Das Röslein, das ich meine, davon Isaias sagt,
Ist Maria die Reine uns das Blümlein bracht.
Aus Gottes ew’gen Rat hat sie ein Kind geboren
Und blieb ein’ reine Magd.

3. Das Blüm(e)lein, so kleine, das duftet uns so süß,
Mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis.
Wahr’ Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide,
Rettet von Sünd’ und Tod.

4. O Jesu, bis zum Scheiden aus diesem Jammertal
Laß Dein hilf uns geleiten hin | in den / bis zum | Freudensaal,
In Deines Vaters Reich, da wir Dich ewig loben.
O Gott, uns das verleih.

Bibelstelle: Jesaja 11,1
Tonsatz: unbekannt, 1599 (Köln)
Dichter: 2. Strophe - Michael Praetorius (eigtl. Schultheiß oder Schulteis), 1609
restlichen Strophen - Friedrich Layritz, 1844
Interpret: Dresdner Kreuzchor, "Die schönsten Weihnachtslieder"

Euch ist heute der Heiland geboren
(Horch, horch, was ziehn durch die schweigende Welt)

1. Horch, horch, was ziehn durch die schweigende Welt
zur Nacht für melodische Töne?
Es lauschen die Hirten auf Bethlehems Feld
und staunen der himmlischen Schöne.
Da flammt's durch das Dunkel hell leuchtend hervor,
da klingt's aus der Engel harmonischem Chor:

Kehrreim:
Euch ist heut der Heiland geboren, euch ist heute der Heiland geboren!

2. O gehet und sehet in Bethlehems Stall
das Wunder, das dorten geschehen!
O springet und singet mit jauchzendem Schall
das Wunder, das dort ihr gesehen!
O saget und traget von Ort nun zu Ort
die fröhliche Kunde der Weihenacht fort.

Kehrreim

3. Nun kommet, ihr Sünder, zum offenen Born,
nun kommet ihr Zöllner und Schächer!
Was zittert und zagt ihr vor heiligem Zorn
und fürchtet den himmlischen Rächer?
O seht, wie die Liebe den Himmel zerreißt,
o seht, wie die Gnade sich herrlich erweist.

Kehrreim

Interpret: Jugendsingkreis Derschlag, "Weihnachtslieder" / "Unvergessen 5 - Lieder zu Weihnachten"
Text: Immergrün, 1894
Singweise: Fr. Korst

Freue dich Welt

1. Freue dich Welt, dein König naht.
Mach deine Tore weit.
Er kommt nach seines Vaters Rat,
der Herr der Herrlichkeit,
der Herr der Herrlichkeit,
der Herr - der Herr, der Herrlichkeit.

1. Freue dich Welt! Der Herr ist da.
Gebt Gott die höchste Ehr'!
Die Herzen öffnet weit für ihn, die Arme breitet aus für ihn!
Und Himmel und Erde sing' und Himmel und Erde sing' und
Himmel, und Himmel und Erde sing'.

2. Jesus kommt bald, mach dich bereit.
Er hilft aus Sündennacht.
Sein Zepter heißt Barmherzigkeit
und Lieb ist seine Macht,
und Lieb ist seine Macht,
und Lieb und Lieb ist seine Macht.

2. Freue dich Welt! Der Herr ist da.
Lasst ihm ein Lied erschall'n!
Von Stadt und Land, von Berg und Tal, von Wald und Fels
dring' süßer Schall! Sein Lied kling' überall, sein Lied kling'
überall, sein Lied sein Lied kling' überall!

3. Freuet euch doch, weil Jesus siegt,
sein wird die ganze Welt.
Des Satans Reich darnieder liegt,
weil Christ ihn hat gefällt,
weil Christ ihn hat gefällt,
weil Christ - weil Christ ihn gefällt.

3. Freue dich Welt, der Herr ist nah!
Empfange Gottes Sohn!
Die Herzen sei'n ihm aufgetan,
O, kommt vor seinen Thron!
O, kommt vor seinen Thron!
O, kommt, o kommt vor seinen Thron!

4. Freue dich Welt, der Herr regiert!
Auf, singt ihm Preis und Ehr'!
Rührt Harfen, Saiten ihm zum Ruhm,
ihn loben Erd' und Meer!
Ihn loben Erd' und Meer!
Ihn loben, loben Erd' und Meer!

5. Er lenkt die Welt mit weisem Sinn
und zeigt uns seine Pracht.
Für uns gab er sein Leben hin
und herrschet nun mit Macht!
Und herrschet nun mit Macht!
Und herrschet, und herrschet nun mit Macht!

Ursprünglich Englisch: "Joy To The World"
Dichter: Isaac Watts, 1719 nach einem Psalm König Davids
Satz: Georg Friedrich Händel, "Der Messias", HWV 56, 1741
Neuvertont von: Lowell Mason, 1836
Deutsche Übersetzung: Johannes Haas (1931-2004)
Chorsatz: James Boersma
Interpret: Nürnberger Terzett, "Ja, damals" / "Unvergessen 5 - Lieder zu Weihnachten"

Fröhliche Weihnacht überall

Kehrreim:
Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum!
Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall.

1. Darum alle stimmet in den Jubelton;
Denn es kommt das Licht der Welt von des Vaters Thron.

2. Licht auf dunklem Wege, unser Licht bist du;
Denn du führst , die dir vertraun, ein zur sel'gen Ruh.

3. Was wir andern thaten, sei gethan für dich!
Daß erkennen jeder muß: Christkind kam für mich.

Singweise: Aus England, 19. Jhd.
Dichter:
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Interpret: Thomanerchor Leipzig, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

Gloria, Gloria, Gott in der Höh'

1. Gloria, Gloria, Gott in der Höh'! Singen die Engelein,
Singen so lieb und fein: Gloria, Gloria, Gott in der Höh'!
2. Gloria, Gloria, Gott in der Höh'! Weit in die Welt es dringt,
Himmel und Erde singt: Gloria, Gloria, Gott in der Höh'!
3. Gloria, Gloria, Gott in der Höh'! Stimmet aus Herzensdrang
Froh in den Lobgesang: Gloria, Gloria, Gott in der Höh'!

Dichter & Tonsatz: unbekannt
Interpret: Wiener Sängerknaben, "Christmas With The Vienna Boys' Choir (Disc 1 of 3)"

Gloria In Excelsis Deo

 

Latein. Deutsche Übertragung:

 

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade. Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an, wir rühmen dich und danken dir, denn groß ist deine Herrlichkeit: Herr und Gott, König des Himmels, Gott und Vater, Herrscher über das All, Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus. Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser; du nimmst hinweg die Sünde der Welt: nimm an unser Gebet; du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme dich unser. Denn du allein bist der Heilige, du allein der Herr, du allein der Höchste, Jesus Christus, mit dem Heiligen Geist, zur Ehre Gottes des Vaters. Amen.

 

Bibelstelle: Lukas 2,14

Vertont: um 530
Interpret: Mormon Tabernacle Choir

 

Guten Abend, schön Abend

 

1. |: Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon. :|
Am Kranze die Lichter, sie leuchten so fein
   Sie geben der Heimat einen hell lichten Schein.

 

2. |: Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon. :|
Der Schnee fällt in Flocken und weiß steht der Wald,
   Nun freut euch ihr Kinder die Weihnacht kommt bald.

 

3. |: Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon. :|
Nun singt es und klingt es so lieblich und fein.
   Wir singen die fröhliche Weihnachtszeit ein.

 

Volkslied
Interpret: Rundfunk-Kinderchor Berlin, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

 

Heidschi Bumbeidschi

 

1. Aba Heidschi Bumbeidschi schlaf lange
Es is ja dei Mutterl ausgange
Sie is ja ausgange und kimmt nimma haam
Und lässt des klaans Büeblei ganz allaan

1. Abba Haidschi bumbaidschi schlaf lange, es ist ja dei Muetter ausgange,
Sie ist ja ausgange und kummt lang net hoam
Und läßt dös kloa Büabel alloa net dahoam

Refrain:
Abba Haidschi Bumbaidschi bum bum
Abba Haidschi Bumbaidschi bum bum

2. Abba Haidschi bumbaidschi schlaf süeße, die Engelein lasse di grüeße,
Sie lasse di grüeße und lass'n di frag'n,
Ob sie dös kloa Büeblei umanander soll'n trag'n.

2. Aber Heidschi Bumbeidschi schlaf süße
Die Engelein lasse di grüße
Sie lasse di grüße und lasse di frag'n
ob du nicht im Himmel spaziere willst fahr'n

2. Aber Heidschi Bumbeidschi es schlafn
Am Himml die Schäflein, die braven
Sie ziehen dahin an dem himmlischen Zelt
Vergessen den Schmerz und den Kummer der Welt

3. Aber Heidschi Bumbeidschi im Himml
Da fährt di a schneeweißer Schimml
Drauf sitzt a kloans Engli mit oaner Latern'
Drein leicht vom Himmel der allerschenst Stern'

4. Und der Heidschi Bumbeidschi is kumma
Und er hot mei kloans Büeblei mitgnomma
Er hots mitgnomma und hots nimma bracht
Drum wünsch i meim Büeblei a recht gute Nacht

Bayerisches Volkslied
Singweise: Nach dem griechischen Wiegenlied "Heude mou paidi"
Interpret:
Kinderchor der Christ-König-Kirche

Heil'ge Nacht auf Engelsschwingen (Gloria)

1. Heil'ge Nacht, auf Engelsschwingen nahst du leise dich der Welt,
und die Glocken hör' ich klingen, und die Fenster sind erhellt.

|: Gloria, Dir Gott in der Höh'. :|

2. Selbst die Hütte trieft von Segen,
und der Kindlein froher Dank
jauchzt dem Himmelskind entgegen,
und ihr Stammeln wird Gesang.

2. Jedes Haus ist voller Segen
und der Menschen stiller Dank
strömt dem Himmelskind entgegen,
und die Welt ist voll Gesang.

|: Gloria, Friede sei auf Erden. :|

3. Alle Himmel stehen offen und der Herr führt uns hinein
und wir dürfen wieder hoffen eines Tag's wird Frieden sein,

|: Gloria, allen Menschen Frieden. :|

4. Mit der Fülle süßer Lieder, mit dem Glanz um Tal und Höh'n,
Heil'ge Nacht, so kehrst du wieder, wie die Welt dich einst gesehn.

5. Da die Palmen lauter rauschten, und, versenkt in Dämmerung,
Erd' und Himmel Worte tauschten, Worte der Verkündigung.

6. Da, mit Purpur übergossen, aufgetan von Gottes Hand,
alle Himmel sich erschlossen, glänzend über Meer und Land;

7. Da, den Frieden zu verkünden, sich der Engel nieder schwang,
auf den Höhen, in den Gründen die Verheißung wieder klang;

8. Da, der Jungfrau Sohn zu dienen, Fürsten aus dem Morgenland
in der Hirten Kreis erschienen, Geld und Myrrhen in der Hand!

9. Da mit seligem Entzücken sich die Mutter nieder bog,
sinnend aus des Kindes Blicken nie gefühlte Freude zog.

10. Heil'ge Nacht, mit tausend Kerzen steigst du feierlich herauf,
o, so geh' in unsern Herzen, Stern des Lebens, geh' uns auf!

11. Schau, im Himmel und auf Erden glänzt der Liebe Rosenschein:
Friede soll's noch einmal werden und die Liebe König sein!

Dichter: Robert Ernst Prutz, "Christnacht", 1841
Tonsatz: Friedrich Heinrich Himmel
Interpret: The King's Singers

Heilige Nacht, in der der Herr geboren

1. Heilige Nacht, in der der Herr geboren,
o heil'ge Nacht, die den Heiland uns bracht!
Lang war die Welt in Sünd und Schuld verloren,
doch Gottes Sohn nahm dem Satan die Macht.
Und Hoffnung, wird er, neues Leben bringen,
in Jesus bricht der ewge Morgen an.

Fallt auf die Knie, o hört die Engel singen!
O heil'ge Nacht, da Jesus zu uns kam,
o heil'ge Nacht, in der der Heiland kam!

2. Und dieses Kind will uns die Liebe lehren.
Sein Joch ist sanft, seine Last nicht zu schwer.
Er wird dem Tod, der Sünde Ketten wehren,
ja Freude schenken, wo Herzen so leer.
Der Kön'ge Herr liegt arm in einer Krippen,
in Jesus nimmt uns Gott als Kinder an.

Seht, welche Lieb, dich preisen unsre Lippen,
im Staube hier, wir beten dankbar an,
im Staube hier, wir beten Jesus an.

3. Und von dem Licht, das uns im Glauben scheinet,
wird unser Herze zur Krippe geführt.
Seht auch den Stern, der alle Menschen meinet!
Er hat die Weisen gar mächtig berührt.
Auch unsre Lieder werden jubelnd klingen,
wir singen dir, nimm deiner Liebe Lohn!

Herr aller Welt, wie werden wir erst singen,
wenn droben wir vor deinem Himmelsthron,
wenn wir erst singen dort vor deinem Thron!

Ursprünglich Französisch
Dichter: Placide Cappeau (1808-1877), "Minuit, Chretiens"
Vertonung: Adolphe Charles Adam, 1847, "Cantique de Noël"
Berühmt geworden in englischer Fassung "O Holy Night"
Deutscher Chorsatz & Übersetzung: Johannes Haas (1931 - 2004)
Interpret: Jugend-für-Christus-Chor, "Unvergessen 5 - Lieder zu Weihnachten"

Heilige Nacht, Nacht der unendlichen Liebe

1. Heilige Nacht, heilige Nacht, Nacht der unendlichen Liebe!
Daß uns dein Segen verbliebe,w irst du uns wiedergebracht.
Heilige Nacht, heilige Nacht.

2. Heilige Nacht, heilige Nacht, laß uns im Erdengedränge
Tönen der Engel Gesänge, bis unser Festtag erwacht.
Heilige Nacht, heilige Nacht.

Verfasser: Johann Friedrich Reichardt (1752-1814)
Interpret: Bielefelder Kinderchor, "Festliche Weihnacht"

Herbei, o ihr Gläub'gen
(Adeste Fidelis)

1. Herbei, o ihr Gläub'gen,
Jauchzt und triumphieret,
O kommet, o kommet nach Bethlehem!
Schauet das Kindlein,
Uns zum Heiland geboren!

1. Herbei, o ihr Gläub'gen,
Fröhlich triumphierend,
O kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein,
Uns zum Heil geboren!

Kehrreim:
||: O lasset uns anbeten, :||
O lasset uns anbeten,
Den König, (den Herrn!)

2. Du König der Ehren,
Du Herrscher der Heerscharen,
Du ruhst in der Krippen im Erdenthal.
Gott, wahrer Gott,
Von Ewigkeit geboren!

2. König der Ehren,
Herrscher der Heerscharen,
Verschmähst nicht zu ruhen in Marien’s Schoß.
Gott, wahrer Gott,
Von Ewigkeit geboren!

Kehrreim

3. Kommt, singet dem Herren,
O (singt) ihr Engelchöre,
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen;
Ehre sei Gott im Himmel
Und auf Erden.

Kehrreim

4. Drum dir, der du heute 
Bist für uns geboren
O Jesu sei Ehre und Ruhm und Dank!
Wort des ew’gen Vaters,
Fleisch für uns geworden!

4. (Ja), dir, der du bist heute
als Mensch für uns geboren;
Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm!
Dir fleischgeword’nes
Wort des ew’gen Vaters.

Kehrreim

Dichter & Tonsatz: John Francis Wade, um 1743
Übersetzer: Friedrich Heinrich Ranke, 1823-1826
siehe auch "Nun freut euch, ihr Christen"
Interpret: Chor der Staatsoper Wien, "Die schönsten Weihnachtslieder"

Herr, du kamst in unsre Armut

1. Herr, du kamst in unsre Armut, machtest uns unendlich reich.
Du, der Schöpfer aller Dinge wurdest Menschen gleich.
|: Lass uns über deiner Krippe dieses Wunder sehen,
mitten in dem lauten Treiben vor dir stille stehen. :|

2. Herr, du kamst, uns zu erlösen aus der Sünde dunkler Nacht.
Deine Liebe hat uns allen Trost und Licht gebracht.
|: Lass uns über deiner Krippe, Herr, dein Kreuz stets sehen,
mitten in dem lauten Treiben vor dir stille stehen. :|

3. Herr, wir warten auf dein Kommen wie der weise Simeon.
Du kommst wieder mit den Wolken mit der Königskron.
|: Lass uns über deiner Krippe deine Krone sehen,
mitten in dem lauten Treiben auf dich wartend stehen. :|

Ursprünglich: aus Polen
Deutsche Übersetzung & Bearbeitung: Margret Birkenfeld
Interpret: Ria Deppert, "Unvergessen 5 - Lieder zu Weihnachten"

Ihr Kinderlein kommet

1. Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht!

2. O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hell glänzendem Strahl
den lieblichen Knaben, das himmlische Kind,
viel schöner und holder als Engelein sind!

3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh,
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie-
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich nicht freun,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein.

5. O betet: Du liebes, du göttliches Kind,
was leidest du alles für unsere Sünd!
Ach hier in der Krippe schon Armut und Not,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

6. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben Sie gerne mit fröhlichem Sinn.
Ach mache sie heilig und selig wie deins
und mach sie auf ewig mit deinem nur eins.

Dichter: Christoph von Schmid, um 1780
Komponist: Johann Abraham Peter Schulz, 1790
Interpret: unbekannt

Jauchzet, frohlocket

Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage,
Rühmet, was heute der Höchste getan!
Lasset das Zagen, verbannet die Klage,
Stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!
Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören,
Laßt uns den Namen des Herrschers verehren!

Tonsatz & Dichter: Johann Sebastian Bach, 1734
Aus „Das Weihnachtsoratorium“, Teil I, Kantate BWV 248/I, BC D 7
Interpret: Monteverdi Chöre, "Weihnachtsoratorium"

Kommet ihr Hirten

1. Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun!
Kommet, das liebliche Kindlein zu schaun!
Christus, der Herr, ist heute geboren,
Den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
|: Fürchtet euch nicht! :|

2. Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
Was uns verheißen der himmlische Schall!
Was wir dort finden, lasset uns künden,
Lasset uns preisen in frommen Weisen.
|: Allelujah! :|

3. Wahrlich, die Engel verkündigen heut
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud:
Nun soll es werden Frieden auf Erden,
Den Menschen allen ein Wohlgefallen.
|: Ehre sei Gott! :|

Dichter: Karl Riedel, 1870
Vertont von: Olmütz 1847, nach einer altböhmischen Volksweise
Interpret:
Ruhpoldinger Kinderchor

Leise rieselt der Schnee

1. Leise rieselt der Schnee, still und starr liegt der See,
Weihnachtlich glänzet der Wald. Freue dich, 's Christkind kommt bald!

2. In den Herzen ist's warm; still schweigt Kummer und Harm.
Sorge des Lebens verhallt; Freue dich! 's Christkind kommt bald!

3. Bald ist heilige Nacht, Chor der Engel erwacht;
Horch nur, wie lieblich es schallt, Freue dich, 's Christkind kommt bald!

4. 's Kindlein, göttlich und arm, macht die Herzen so warm,
Strahle, du Stern über
'm Wald! Freue dich, 's Christkind kommt bald!

Verfasser: Eduard Ebel (1839-1905)
Interpret: Dresdner Kreuzchor

Lobt Gott ihr Christen allzugleich

1. Lobt Gott, ihr Christen allzugleich,
In seinem höchsten Thron,
Der heut' aufschleußt sein Himmelreich
|: Und schenkt uns seinen Sohn! :|

2. Er kommt aus seines Vaters Schoß
Und wird ein Kindlein klein,
Er liegt dort elend, nackt und bloß
|: In einem Krippelein. :|

3. Er äußert sich all seiner G'walt,
Wird niedrig und gering
Und nimmt an sich ein's Knechts Gestalt,
|: Der Schöpfer aller Ding'. :|

4. Er liegt an seiner Mutter Brust,
Ihr' Milch ist seine Speis',
An dem die Engel sehn ihr' Lust,
|: Denn er ist Davids Reis. :|

5. Das aus sei'm Stamm entsprießen sollt'
In dieser letzten Zeit,
Durch welchen Gott aufrichten wollt'
|: Sein Reich, die Christenheit. :|

6. Er wechselt mit uns wunderlich:
Fleisch und Blut nimmt er an
Und gibt uns in sein's Vaters Reich
|: Die klare Gottheit dran. :|

7. Er wird ein Knecht und ich ein Herr,
Das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt' es doch sein freundlicher,
|: Das herz'ge Jesulein? :|

8. Heut' schleußt er wieder auf die Tür
Zum schönen Paradeis;
Der Cherub steht nicht mehr dafür.
|: Gott sei Lob, Ehr' und Preis! :|

Text: Luke 2: 1-14
Verfasser: Nikolaus Herman, 1554
Tonsatz: Nikolaus Herman, 1560
Interpret: Bach-Ensemble - Helmuth Rilling, "BACH J.S.: 082 - Ein Choralbuch für Johann Sebastian - Kleine Feste - Psalmlieder"

Macht hoch die Tür

1. Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit,
Es kommt der Herr der Herrlichkeit,
Ein König aller Königreich',
Ein Heiland aller Welt zugleich,
Der Heil und Leben mit sich bringt;
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Schöpfer, reich von Rat!

2. Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
Sein Königskron' ist Heiligkeit,
Sein Zepter ist Barmherzigkeit.
All unsre Not zum End' er bringt.
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Heiland, groß von Tat!

3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
So diesen König bei sich hat!
Wohl allen Herzen insgemein,
Da dieser König ziehet ein!
Er ist die rechte Freudensonn',
Bringt mit sich lauter Freud' und Wonn'.
Gelobet sei mein Gott,
Mein Tröster, früh und spat!

4. Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit,
Eu'r Herz zum Tempel zubereit't,
Die Zweiglein der Gottseligkeit
Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud'!
So kommt der König auch zu euch,
Ja Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
Voll Rat, voll Tat, voll Gnad'!

5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
Mein's Herzens Tür dir offen ist!
Ach zeuch mit deiner Gnade ein,
Dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heil'ger Geist uns führ' und leit'
Den Weg zur ew'gen Seligkeit!
Dem Namen dein, o Herr,
Sei ewig Preis und Ehr'!

Bibelstelle: Psalm 24:7-10; Jesaja 9?
Dichter: Georg Weissel, 1623
Singweise: Halle, 1704
Interpret: Regensburger Domspatzen

Maria durch ein' Dornwald ging

1. Maria durch ein' Dornwald ging. Kyrieleison!
Maria durch ein' Dornwald ging, der hatte in sieben Jahrn kein Laub getragen!

Kehrreim: Jesus und Maria.

2. Was trug Maria unter ihrem Herzen? Kyrieleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen, das trug Maria unter ihrem Herzen!

3. Da hab'n die Dornen Rosen getragen. Kyrieleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen, da haben die Dornen Rosen getragen!

4. Wie soll dem Kind sein Name sein? Kyrieleison!
Der Name, der soll Christus sein, das war von Anfang der Name sein!

5. Wer soll dem Kind sein Täufer sein? Kyrieleison!
Das soll der Sankt Johannes sein, der soll dem Kind sein Täufer sein!

6. Was kriegt das Kind zum Patengeld? Kyrieleison!
Den Himmel und die ganze Welt, das kriegt das Kind zum Patengeld!

7. Wer hat erlöst die Welt allein? Kyrieleison!
Das hat getan das Christkindlein, das hat erlöst die Welt allein!

Thüringisch, 16. Jhd.
Interpret: Thomanerchor Leipzig

Nun freut euch, lieben Christen g'mein

1. Nun freut euch, lieben Christen g'mein,
Und laßt uns fröhlich springen,
Daß wir getrost und all' in ein
Mit Lust und Liebe singen,
Was Gott an uns gewendet hat,
Und seine süße Wundertat;
Gar teu'r hat er's erworben.

2. Dem Teufel ich gefangen lag,
Im Tod war ich verloren,
Mein' Sünd' mich quälet Nacht und Tag,
Darin ich war geboren.
Ich fiel auch immer tiefer drein,
Es war kein Gut's am Leben mein,
Die Sünd' hatt' mich beseßen.

3. Mein' gute Werk', die galten nicht,
Es war mit ihn'n verdorben;
Der frei' Will' haßet Gott's Gericht,
Er war zum Gut erstorben.
Die Angst mich zu verzweifeln trieb,
Daß nichts denn Sterben bei mir blieb,
Zur Hölle mußt ich sinken.

4. Da jammert' Gott in Ewigkeit
Mein Elend übermaßen,
Er dacht' an sein' Barmherzigkeit,
Er wollt' mir helfen laßen;
Er wandt' zu mir das Vaterherz,
Es war bei ihm fürwahr kein Scherz,
Er ließ's sein Bestes kosten.

5. Er sprach zu seinem lieben Sohn:
"Die Zeit ist hier zurbarmen;
Fahr hin, mein's Herzens werte Kron',
Und sei das Heil dem Armen
Und hilf ihm aus der Sündennot,
Erwürg' für ihn den bittern Tod
Und laß ihn mit dir leben!''

6. Der Sohn dem Vater g'horsam ward,
Er kam zu mir auf Erden
Von einer Jungfrau rein und zart,
Er sollt' mein Bruder werden.
Gar heimlich führt' er sein' Gewalt,
Er ging in meiner armen G'stalt,
Den Teufel wollt' er fangen.

7. Er sprach zu mir: "Halt dich an mich,
Es soll dir jetzt gelingen;
Ich geb' mich selber ganz für dich,
Da will ich für dich ringen;
Denn ich bin dein, und du bist mein,
Und wo ich bleib', da sollst du sein,
Uns soll der Feind nicht scheiden.

8. Vergießen wird er mir mein Blut,
Dazu mein Leben rauben;
Das leid' ich alles dir zu gut,
Das halt mit festem Glauben!
Den Tod verschlingt das Leben mein,
Mein' Unschuld trägt, die Sünde dein:
Da bist du selig worden.

9. Gen Himmel zu dem Vater mein
Fahr' ich von diesem Leben,
Da will ich sein der Meister dein,
Den Geist will ich dir geben,
Der dich in Trübnis trösten soll
Und lehren mich erkennen wohl
Und in der Wahrheit leiten.

10. Was ich getan hab' und gelehrt,
Das sollst du tun und lehren,
Damit das Reich Gott's werd' gemehrt
Zu Lob und seinen Ehren,
Und hüt' dich vor der Menschen G'satz,
Davon verdirbt der edle Schatz!
Daß laß ich dir zur Letze.

"Ein Danklied für die höchsten Wohltaten, so uns Gott in Christo erzeigt hat"
Dichter: Martin Luther, 1523
Singweise: "Nun freut euch, Frau und Mann, daß Christ ist auferstanden"
Neuvertonung von: Johann Sebastian Bach, Choralsatz BWV 388
Interpret: Bach-Ensemble - Helmuth Rilling, "Ein Choralbuch"

O Bethlehem, du kleine Stadt

1. O Bethlehem, du kleine Stadt,
du schläfst und liegst im Traum.
Der Sterne Glanz lässt leis und matt dein trautes Bild uns schaun.
Doch scheint in deinen Gassen
heut Gottes Licht mit Macht,
denn unser Retter ward geborn,
der uns hier selig macht.

1. O Bethlehem, du kleine Stadt,
wie stille liegst du hier,
du schläfst, und goldne Sternelein ziehn leise über dir.
Doch in den dunklen Gassen,
das ewge Licht heut scheint
für alle, die da traurig sind
und die zuvor geweint.

2. Maria ward dem Jesuskind zur Mutter hier bestellt,
und Gottes Engel sind geschwind, dass es an Schutz nicht fehlt.
Ihr Sterne, preist und lobet, Gott-Vater werd geehrt,
dass Jesus Christ den Frieden bracht vom Himmel auf die Erd.

3. Herr, komm aus deinem Krippelein, da Ochs und Esel steht,
in unser sündges Herz herein, das sonst vor Angst vergeht.
Mach uns zu Gotteskindern und führ uns in dein Licht!
Lass uns die Weihnacht recht verstehn: Zeig uns dein Angesicht.

Ursprünglich Englisch: "O Little Town Of Bethlehem"
Verfasser: Philips Brooks, 1868
Deutsche Übersetzung:
Lewis H. Redner (1831-1908)
Deutsche Übersetzung (1. Strophe rechts): Helmut Barbe, 1954
Satz: Johannes Haas (1931-2004)
Interpret: Jugend-für Christus-Chor, "Unvergessen 5 - Lieder zu Weihnachten"

O du fröhliche

1. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit.
Welt ging verloren, Christ ward geboren, freue, freue dich, o Christenheit!

2. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit.
Christ ist erschienen, uns zu versühnen, freue, freue dich, o Christenheit!

3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit.
Himmlische Heere jauchzen Dir Ehre, freue, freue dich, o Christenheit!

Ursprünglich ein sizilianisches Fischerlied "O Sanctissima" 
Tonsatz: Johann Gottfried von Herder, 1788
Dichter: Johannes Daniel Falk, 1816
Interpret: Dresdner Kreuzchor, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

O Freude über Freude

1. O Freude über Freude, ihr Nachbarn, kommt und hört,
Was mir dort auf der Heide für Wunderding passiert!
Es kam ein weißer Engel zu hoher Mitternacht,
Der sang mir ein Gesängel, daß mir das Herze lacht.

2. Er sagte: Freut euch alle, der Heiland ist geborn
Zu Bethlehem im Stalle, das hat er sich erkor'n.
Die Krippe ist sein Bette; geht hin nach Bethlehem!
Und wie er also red'te, da flog er wieder heim.

3. Ich dacht, du mußt nicht säumen, ich ließ die Schäflein stehn.
Ich lief dort hinter den Zäunen bis zu dem Stalle hin.
Da ward ich schier geblendet von einem lichten Strahl,
Der hatte gar kein Ende und wies mich in den Stall.

4. Der Stall war wie ein Nestchen aus gelbem, dürrem Stroh,
Die Wände waren Ästchen, die Balken waren roh.
Das Dach war herzlich dünne und hing am halben Haar.
Ich dachte: Ach da drinne, da liegt das Kindlein gar!

5. Ich schlich mich auf die Seite, ich schaute sacht hinein:
Da sah ich ein paar Leute im fahlen Lampenschein.
Da sah ich keine Wiege, doch nur ein Bündel Stroh,
Darauf das Kindlein liegen: kein Maler träf' es so!

6. Es hatte ein Paar Wänglein, als wenn's zwei Röslein wärn,
Ein Mündchen wie ein Englein, zwei Äuglein wie zwei Stern,
Ein Köpfchen wie ein Täubchen, gekräuselt wie der Klee,
Ein hübsches, herzig's Leibchen, viel weißer als der Schnee.

7. Die Mutter kniet' daneben; der hab ich's angesehn:
Sie würd' bei ihrem Leben für nichts das Kindlein geb'n!
Bald nahm sie's aus dem Bette, bald legt' sie's wieder 'nein.
Das könnte, ach ich wette, umsorgter wohl nicht sein.

8. Zur andren Seit' daneben, da kniet' ihr lieber Mann
Und neigt sich ganz ergeben, betet das Kindlein an.
Er küßt's all Augenblicke, das dau'rt die ganze Nacht,
Er hat's in einem Stücke nur immer angelacht.

9. Ich glaub, im ganzen Lande da gibt's kein solch schön Kind.
Es lag im Strahlenkranze, man wurd schier davon blind.
Ich dacht in meinem Sinne: das Kindlein ständ dir an,
Wenn du dir's kannst gewinnen, du wagst ein Lämmlein dran!

Satz: Volkslied
Textquelle: Schlesien
Interpret: Sternsinger von St. Nikolaus

O Tannenbaum

1. O Tannenbaum, O Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter wenn es schneit.
O Tannenbaum, O Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! 

2. O Tannenbaum, O Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat schon zur Winterszeit ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, O Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen! 

3. O Tannenbaum, O Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, O Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren.

Volksweise
Text: Joachim August Zarnack, 1819 (Strophe 1)
Ernst Anschütz, 1824 (Strophe 2 und 3)
Interpret: Robert-Pappert-Chor

Sind die Lichter angezündet

1. Sind die Lichter angezündet, Freude zieht in jeden Raum. 
Weihnachtsfreude wird verkündet, unter jedem Lichterbaum.
Leuchte Licht mit hellem Schein, überall, überall soll Freude sein.

2. Süße Dinge schöne Gaben, gehen nun von Hand zu Hand,
Jedes Kind soll Freude haben, jedes Kind in jedem Land.
Leuchte Licht mit hellem Schein überall, überall soll Freude sein.

3. Sind die Lichter angezündet, rings ist jeder Raum erhellt.
Weihnachtsfriede wird verkündet, zieht hinaus in alle Welt.
Leuchte Licht mit hellem Schein, überall, überall soll Friede sein.

Dichter: Erika Engel-Wojahn "Weihnachtsfreude", 1950
Singweise: Hans Sandig
Vertonung: Mitteldeutscher Rundfunk & Leiter des Rundfunk-Kinderchores in Leipzig, 1957
Interpret: Radio- DDR- Kinder- und Jugendchor, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

Stille Nacht, heilige Nacht

1. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft; einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf' in himmlischer Ruh!
Schlaf' in himmlischer Ruh!

1. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft; einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab im lockigten Haar,
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

 

2 . Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O wie lacht
Lieb´ aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ in deiner Geburt!
Christ in deiner Geburt!

2. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O wie lacht
Lieb´ aus deinem göttlichen Mund,
Da schlägt uns die rettende Stund,
Jesus in deiner Geburt!
Jesus in deiner Geburt!

 

3. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von Fern und Nah:
Christ, der Retter ist da!
Christ, der Retter ist da!

6. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Alleluja.
Tönt es laut bei Ferne und Nah:
Jesus, der Retter ist da!
Jesus, der Retter ist da!


3. Stille Nacht! Heilige Nacht! Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höhn uns der Gnaden Fülle läßt seh´n
Jesum in Menschengestalt, Jesum in Menschengestalt

4. Stille Nacht! Heilige Nacht! Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt, Jesus die Völker der Welt.

5. Stille Nacht! Heilige Nacht! Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit, in der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß, aller Welt Schonung verhieß.

Dichter: Joseph Franz Mohr, 1816
Tonsatz: Franz Xaver Gruber, 1818
Interpret: Dresdner Kreuzchor, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

Süßer die Glocken nie klingen

1. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit:
's ist, als ob Engelein singen wieder von Frieden und Freud'.
|: Wie sie gesungen in seliger Nacht, :|
Glocken, mit heiligem Klang, klinget die Erde entlang!

2. O, wenn die Glocken erklingen, schnell sie das Christkindlein hört.
Thut sich vom Himmel dann schwingen, eilet hernieder zur Erd'.
|: Segnet den Vater, die Mutter, das Kind; :|
Glocken mit heiligem Klang, klinget die Erde entlang!

3. Klinget mit lieblichem Schalle über die Meere noch weit,
Daß sich erfreuen doch alle seliger Weihnachtszeit.
|: Alle aufjauchzen mit Einem Gesang; :|
Glocken mit heiligem Klang, klinget die Erde entlang!

Volkslied aus Schlesien
Verfasser: W. Kritzinger
Interpret:
Thomanerchor Leipzig, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

Tausend Sterne sind ein Dom

1. Tausend Sterne sind ein Dom in stiller weltenweiter Nacht.
Ein Licht blüht auf im Kerzenschein, das uns umfängt und glücklich macht.

2. All dies Schweigen macht uns froh, ein Leuchten durch die Herzen geht.
Und silbern schwingt der hohe Dom, vom Hauch der Weihnacht still umweht.

3. Alles Dunkel sinkt hinweg, wir haben unser Licht entfacht.
Es leuchtet uns zum neuen Jahr in tiefer sternverklärter Nacht.

Interpret: Radio- DDR- Kinder- und Jugendchor, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

Das Lied stammt aus der gleichnamigen Weihnachtskantate für Chor und Instrumente von Siegfried Köhler.

Es entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter den Eindrücken der Nachkriegsjahre 1946.
Köhler war in jenem Jahr wegen einer Tuberkulose-Krankheit vorzeitig aus der Kriegsgefangenschaft entlassen worden. Seine dreistrophige Komposition mit ihrem ansprechenden Text entwickelte sich zu einem der bekanntesten Weihnachtslieder in der DDR.

Tochter Zion

1. Tochter Zion, freue dich! Jauchze, laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir! Ja er kommt, der Friedensfürst.
Tochter Zion, freue dich! Jauchze, laut, Jerusalem!

2. Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig' Reich, Hosianna in der Höh'!
Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!

3. Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron, Du, des ew'gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild!

Dichter: Friedrich Heinrich Ranke, um 1820 (1826)
Tonsatz: Georg Friedrich Händel, 1747
Interpret:
Thomanerchor Leipzig

Vom Himmel hoch, da komm ich her

Einschub von Valentin Triller, 1555
Es kam ein Engel hell und klar von Gott aufs Feld zur Hirtenschar;
der war gar sehr von Herzen froh und sprach zu ihnen fröhlich so:

1. Vom Himmel hoch, da komm' ich her. Ich bring' euch gute neue Mär,
Der guten Mär bring' ich so viel, davon ich sing'n und sagen will.

2. Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n von einer Jungfrau auserkor'n,
Ein Kindelein, so zart und fein, das soll eur' Freud' und Wonne sein.

3. Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führ'n aus aller Not,
Er will eu'r Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein.

4. Er bringt euch alle Seligkeit, die Gott der Vater hat bereit,
Daß ihr mit uns im Himmelreich sollt leben nun und ewiglich.

5. So merket nun das Zeichen recht, die Krippe, Windelein so schlecht,
Da findet ihr das Kind gelegt, das alle Welt erhält und trägt.

6. Des laßt uns alle frölich sein und mit den Hirten gehn hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert, mit seinem lieben Sohn verehrt.

7. Merk auf, mein Herz, und sieh dorthin! Was liegt dort in dem Krippelein?
Wer ist das schöne Kindelein? Es ist das liebe Jesulein.

8. Bis willekomm, du edler Gast! Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir, wie soll ich immer danken dir?

9. Ach, Herr, du Schöpfer aller Ding', wie bist du worden so gering,
Daß du da liegst auf dürrem Gras, davon ein Rind und Esel asz!

10. Und wär' die Welt vielmal so weit, von Edelstein und Gold bereit't,
So wär' sie doch dir viel zu klein, zu sein ein enges Wiegelein.

11. Der Sammet und die Seide dein, das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du König groß und reich herprangst, als wär's dein Himmelreich.

12. Das hat also gefallen dir, die Wahrheit anzuzeigen mir:
Wie aller Welt Macht, Ehr' und Gut vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

13. Ach, mein herzliebes Jesulein, mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in mein's Herzens Schrein, das ich nimmer vergeße dein!

14. Davon ich allzeit fröhlich sei, zu springen, singen immer frei
Das rechte Susaninne schon, mit Herzenslust den süßen Ton.

15. Lob, Ehr' sei Gott im Höchsten Thron, der uns schenkt seinen ein'gen Sohn!
Des freuen sich der Engel Schar und singen uns solch neues Jahr.

Dichter: Martin Luther, 1539
Tonsatz: Valentin Schumann, 1539, "Alte Tanz und Spielmanns"
Interpret:
Ruhpoldinger Kinderchor

Vom Himmel hoch, o Engel kommt

1. Vom Himmel hoch, o Engel, kommt! Eia, eia, susani, susani, susani!
Kommt, singt und springt, kommt pfeift und trombt!

Kehrreim:
Alleluja, alleluja! Von Jesus singt und Maria!

2. Kommt ohne Instrumente nit! Eia, eia, susani, susani, susani!
Bringt Lauten, Harfen, Geigen mit!

3. Laßt hören euer Stimmen viel! Eia, eia, susani, susani, susani!
Mit Orgel- und mit Saitenspiel!

4. Hier muß die Musik himmlisch sein! Eia, eia, susani, susani, susani!
Weil dies ein himmlisch Kindelein.

5. Die Stimmen müßen lieblich gehn! Eia, eia, susani, susani, susani!
Und Tag und Nacht nicht stille stehn.

6. Sehr süß muß sein der Orgel Klang! Eia, eia, susani, susani, susani!
Süß über allen Vogelsang.

7. Das Saitenspiel muß lauten süß! Eia, eia, susani, susani, susani!
Davon das Kindlein schlafen muß.

8. Singt Fried den Menschen weit und breit! Eia, eia, susani, susani, susani!
Gott Preis und Ehr in Ewigkeit!

Verfasst: Paderborn, 1617 / Köln, 1623
Interpret: Wiener Sängerknaben

Vorfreude, schönste Freude

1. Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent.
Tannengrün zum Kranz gewunden, rote Bänder dran gebunden,
und das erste Lichtlein brennt. Erstes Leuchten im Advent, Freude im Advent.

2. Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent.
Abends dann, im frühen Dämmern, basteln, kleben, sägen, hämmern,
und das zweite Lichtlein brennt. Heimlichkeiten im Advent, Freude im Advent.

3. Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent.
Was tut Mutti, könnt ihrs raten? Kuchen backen, Äpfel braten,
und das dritte Lichtlein brennt. Süße Düfte im Advent, Freude im Advent.

4. Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent.
Kinderstimmen leise, leise, singen manche frohe Weise,
und das vierte Lichtlein brennt. Frohe Lieder im Advent, Freude im Advent.

Dichter: Erika Engel-Wojahn
Singweise: Hans Naumilkat

Interpret: Rundfunk-Kinderchor Leipzig, "Bald nun ist Weihnachtszeit"

Waisenhausmesse
(Benedictus)

Latein

Tonsatz: Wolfgang Amadeus Mozart, 1768/69
Aus der "Waisenhausmesse" in c-Moll, KV 139 / KV 47a, Missa Solemnis
Interpret: unbekannt

Wäre der Heiland zu uns gekommen

Wäre der Heiland zu uns gekommen, wir hätten ihn freundlich aufgenommen.

So sprichst du, mein Kind, doch sage mir, wohnt er denn jetzt und heute bei dir?

Mein eigenes Bett mit schneeweißen Linnen, wie froh wär ich, läge der Heiland darinnen!

Er will nicht dein Bett, er will dein Herz! Verschenk du das nicht schon anderwärts!

Hätte ich Bethlehem dürfen erleben, ich hätte dem Christkind alles gegeben.

Auch heut steht der Heiland vor deiner Tür. Gib alles, er schenkt sich selber dafür.

Dichter: Berta Schmidt-Eller (1899 - 1987)
Bearbeitung: Peter van Woerden (1924 - 1990)
Interpret: Ursula Andreas & Wilfried Mann, "Unvergessen 5 - Lieder zu Weihnachten"

Weiße Weihnacht

1. Süß singt der Engelchor: "Weihnacht"
Und draußen rieselt leis der Schnee
Festlich strahlen Kerzen
In allen Herzen vergeh'n Kummer heut und Weh

2. |: Süß singt der Glockenton: "Weihnacht"
Das Fest der Liebe ist nun da
Und ein einz'ger Wunsch stellt sich ein
Möcht's auf Erden Frieden immer sein. :|

Ursprünglich Englisch: "White Christmas", 1942 uraufgeführt von Bing Crosby
Verfasser
: Irving Berlin (1888-1989)
Interpret: Heintje

deutschtum.net
Zusammengestellt von
Ronny Herbst