Volkstümlicher Lobgesang

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Am andern Ufer, da gibt es kein Leid

1. Auf diesem großen, weiten Weltenmeere,
ein Schifflein eilt dem andern Ufer zu.
Dem Steuermann allein gebührt die Ehre.
Es ist der Herr, das Schifflein, das bist du.
Wenn Stürme brausen und Gewitter toben,
dein Schifflein schwankt, es scheint ob alles bricht.
Lenk deinen Blick vertrauensvoll nach oben,
dein Steuermann, der schläft und schlummert nicht.

Kehrreim:
Am andern Ufer, da gibt es kein Leid.
Am andern Ufer, da herrschet nur Freud.
Am andern Ufer, da weint man nicht mehr.
Am andern Ufer, da wohnt unser Herr.

2. O zweifle nicht, dein Glaube darf nicht wanken.
Viel schneller als dein Schifflein eilt die Zeit.
Und sinnend stehst du oftmals in Gedanken,
ob weit die Fahrt noch bis zur Ewigkeit.
Neigt sich der Tag, wirds dunkel immer trüber;
trau deinem Führer, trau der starken Hand.
Er bringt dein Schifflein durch den Sturm hinüber,
ans andre Ufer ins gelobte Land.

3. Am andern Ufer, in den lichten Höhen,
erwarten dich die Seelgen ohne Zahl.
Dort wird nur Freud und holder Friede wehen
beim Herrn der Herrlichkeit, beim Hochzeitsmahl.
Dort werden Scharen jubeln, Harfen klingen
und alles ist zu dienen ihm bereit.
Ohn Ende wird man Lob und Preis darbringen,
Gott und dem Herrn in alle Ewigkeit.

Dichter: unbekannt
Tonsatz: Jakob Hoff (1871-1958)
Interpret: Evangeliumsquartett, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (1)"

Am Anfang war's auf Erden
(Wir pflügen und wir streuen)

1. Am Anfang war's auf Erden noch finster, wüst und leer;
und sollt was sein und werden, mußt es woanders her.
So ist es zugegangen im Anfang, als Gott sprach;
und wie es angefangen, so geht's noch diesen Tag

Kehrreim:
Alle gute Gabe
kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm dankt,
drum dankt ihm dankt
und hofft auf ihn.

2. Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.

3. Er sendet Tau und Regen und Sonn und Mondenschein
und wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot
es geht durch uns're Hände, kommt aber her von Gott.

4. Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne, das Sandkorn und das Meer.
Von ihm sind Büsch' und Blätter und Korn und Obst von ihm
das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm.

5. Er läßt die Sonn' aufgehen, er stellt des Mondes Lauf;
er läßt die Winde wehen und tut die Wolken auf.
Er schenkt uns soviel Freude, er macht uns frisch und rot;
er gibt den Kühen Weide und seinen Kindern Brot.

Dichter: Matthias Claudius, 1782
Tonsatz: Johann Abraham Peter Schulz, 1790
Interpret: Wuppertaler Chorende, "Choräle"

Auf Adlers Flügeln getragen

1. Auf Adlers Flügeln getragen übers brausende Meer der Zeit,
getragen auf Adlers Flügeln bis hinein in die Ewigkeit.
Über Berge und Täler und Gründe, immer höher zur himmlischen Höh.
Denn die Flügel sind stark, die mich tragen, die Flügel, auf denen ich steh.

2. Und unter denselben Flügeln, wie wunderbar ruhe ich aus!
Da ist meine Zufluchtsstätte, mein festes, sichres Haus.
Der Feind mag über mir kreisen, und zielen und spähn, wie er will.
Die Flügel sind stark, die mich decken, und unter den Flügeln bleibts still.

3. Ja, unter den Flügeln geborgen und auf den Flügeln bewahrt:
Das gibt ein seliges Ruhen, das gibt eine glückliche Fahrt.
Das gibt ein sicheres Wissen bei wechselnder Pilgerschaft;
denn unter den Flügeln ist Frieden, und auf den Flügeln ist Kraft.

Dichter: Anni von Viebahn (1884-1931)
Tonsatz: Friedrich Hännsler (1892-1972)
Interpret: Evangeliumschor Stuttgart, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (1)"

Beter sind Wundervollbringer

1. Beter sind Wundervollbringer, einsam in finsterer Nacht.
Beter sind Weltenbezwinger, wartend auf stiller Wacht.

2. Beter sind sterbende Krieger, trotzend dem König zugut.
Beter sind Satansbezwinger, Priester aus edlem Blut.

3. Beter sind bettelnde Fürsten; haben viel Güter sie gleich,
glüht doch in ihnen ein Dürsten: Seelen für Gottes Reich.

4. Stehen die Beter zusammen glaubend, mit Vollmacht am Thron,
mächtig dann lodern die Flammen, königlich ist ihr Lohn.

5. Toben auch teuflische Kräfte, kennst du den nächtlichen Schrei?
Beter tun Siegesgeschäfte, beten den Tag herbei.

Verfasser: J. Roos
Interpret: Wir singen für Jesus Chor, "CD: Singt Halleluja - Wunschlieder 3"

Bleibend ist deine Treu

1. Bleibend ist deine Treu, o Gott, mein Vater.
Du kennst nicht Schatten, noch wechselt dein Licht.
Du bist derselbe, der du warst vorzeiten.
An deiner Gnade es niemals gebricht.

Kehrreim:
Bleibend ist deine Treu, bleibend ist deine Treu.
Morgen für Morgen dein Sorgen ich seh.
All meinen Mangel hast du mir gestillet.
Bleibend ist deine Treu, wo ich auch geh.

2. Ob es der Frühling ist, ob Herbst, ob Winter,
ob ich den Sommer seh in seiner Pracht,
du hast die Welt dir geschaffen zum Zeugnis,
dir nur zum Ruhm und zum Preis deiner Macht.

3. Frieden und ewges Heil, Freude die Fülle,
fließt allen Menschen vom Kreuze her zu.
Gott gibt im Fleische sein Liebstes für Sünder,
führet im Opfer die Schöpfung zur Ruh.

Ursprünglich Englisch: "Great Is Thy Faithfulness"
Dichter: Thomas O. Chisholm (1866-1960)
Singweise: William M. Runyan (1870-1957)
Deutsche Übersetzung: Wolfgang Zorn
Interpret: Janz Team

Christi Blut und Gerechtigkeit

1. Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid,
damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn.

2. Drum soll auch dieses Blut allein mein Trost und meine Hoffnung sein.
Ich bau im Leben und im Tod allein auf Jesu Wunden rot.

3. Solang ich noch hienieden bin, so ist und bleibet das mein Sinn:
Ich will die Gnad in Jesu Blut bezeugen mit getrostem Mut.

4. Gelobet seist du, Jesu Christ, dass du ein Mensch geboren bist
und hast für mich und alle Welt bezahlt ein ewig Lösegeld.

5. Du Ehrenkönig Jesu Christ, des Vaters einger Sohn du bist;
erbarme dich der ganzen Welt und segne, was sich zu dir hält.

Verfasser: Nicolaus von Zinzendorf, 1739
Interpret: Studiochor S+G, "Mit Chorälen durchs Jahr"

Das alt' rauhe Kreuz

1. Dort auf Golgatha stand einst ein alt' rauhes Kreuz,
stets ein Sinnbild von Leiden und Weh,
doch ich liebe das Kreuz, denn dort hing einst der Herr,
und in ihm ich das Gotteslamm seh'.

Kehrreim:
Schätzen werd' ich das alt' rauhe Kreuz,
bis ich Jesus erblick auf dem Thron.
Ich will halten mich fest an dem Kreuz,
einst erhalt' ich dafür eine Kron'.

2. Dieses alt' rauhe Kreuz, von der Welt so verhöhnt,
zieht mich wunderbar mächtiglich an,
hat doch dort Gottes Lamm, das vom Thron zu uns kam,
für uns Sünder Genüge getan.

Kehrreim

3. Diesem alt' rauhen Kreuz bleib' auf immer ich treu,
trage williglich Schande und Hohn.
Einstens ruft er mich heim, wo ich ewig darf schau'n
seine Herrlichkeit vor Gottes Thron.

Kehrreim

Dichter & Tonsatz: Reverend George Bennard, 1913
Übersetzer: unbekannt
Interpret: Hildor Janz, "CD: Quelle des Lebens (Wunschlieder)"

Dem Heiligen Geiste

1. Dem Heiligen Geiste, der gnädig dich straft
und sich am Gewissen bezeuget mit Kraft;
dem sollst du nicht länger, o Mensch, widerstehn!
Versäumst du die Gnade, ist's um dich geschehn!

2. Und bist du bekehret von Sünde und Tod
zu Jesu, dem Heiland und Retter in Not,
so werde voll Geistes, betrübe ihn nicht;
o folge ihm stündlich und wandle im Licht.

3. Oft wird man im Laufe so müd und so matt,
dass manchmal die Seele kaum Liebe mehr hat.
Da braucht's neue Flammen von oben herab!
Drum dämpfe den Geist nicht, dass er dich erlab.

Ursprünglich Englisch: "O Spirit, O Sinner"
Tonsatz: Philip P. Bliss (1838-1876)
Deutsche Übersetzung: Theodor Kübler (1832-1905)
Interpret: Wilfried Mann, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

Der Herr, mein Hirte, führet mich

1. Der Herr, mein Hirte, führet mich. Fürwahr, nichts mangelt mir.
Er lagert mich auf grünen Au'n bei frischem Wasser hier.

2. Erquickung schenkt er meiner Seel' und führet gnädiglich
um seines hohen Namens Ehr auf rechter Straße mich.

3. Geh ich durch's dunkle Todestal, ich fürcht' kein Unglück dort.
Denn du bist da, dein Stecken und Stab sind Tröstung mir und Hort.

4. Den Tisch bereitest du vor mir, selbst vor der Feinde Schar.
Mein Haupt salbst du mit deinem Öl, mein Kelch fließt über gar.

5. Ja, deine Güte folget mir mein ganzes Leben lang,
und immerdar im Haus des Herrn ertönt mein Lobgesang.

Ursprünglich Englisch: "The Lord's My Shepherd"
Text: Francis Rous (1579-1659)
Deutsche Übertragung: Lotte Sauer (1898-1984)
Tonsatz: Jessie S. Irvine (1836-1887)
Interpret: Jugend-für-Christus-Chor, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (1)"

Die güldne Sonne

1. Die güldne Sonne voll Freud und Wonne
bringt unsern Grenzen mit ihrem Glänzen
ein herzerquickendes, liebliches Licht.
Mein Haupt und Glieder, die lagen darnieder;
aber nun steh ich, bin munter und fröhlich,
schaue den Himmel mit meinem Gesicht.

2. Abend und Morgen sind seine Sorgen;
segnen und mehren, Unglück verwehren
sind seine Werke und Taten allein.
Wenn wir uns legen, so ist er zugegen;
wenn wir aufstehen, so lässt er aufgehen
über uns seiner Barmherzigkeit Schein.

3. Alles vergehet, Gott aber stehet
ohn alles Wanken; seine Gedanken,
sein Wort und Wille hat ewigen Grund.
Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden,
heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen,
halten uns zeitlich und ewig gesund.

4. Kreuz und Elende, das nimmt ein Ende;
nach Meeresbrausen und Windessausen
leuchtet der Sonne gewünschtes Gesicht.
Freude die Fülle und selige Stille
hab ich zu warten im himmlischen Garten;
dahin sind meine Gedanken gericht'.

Dichter: Paul Gerhardt (1607-1676)
Vertonung: Johann Georg Ebeling (1637-1676)
Bearbeitung: Peter van Woerden (1924-1990)
Interpret: Wilfried Mann, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (4)"

Du bist des Lebens wahre Quelle

1. Du bist des Lebens wahre Quelle, sprichst du ein Wort, so wird es licht;
bist du mein Führer hier auf Erden, geh ich getrost und irre nicht.
Doch ohne dich, geliebter Heiland, brächt mir das Schönste kein Gewinn.

Kehrreim 1:
|: Ja, lass mich immer Heimweh haben, wenn ich nicht nahe bei dir bin. :|

2. Ging ich auf viel bewegten Straßen, hätte liebe Menschen um mich her,
sie könnten dich, Herr, nicht ersetzen, es bliebe doch im Herzen leer.
Es hätte ohne dich, mein Leben im tiefsten Grunde keinen Sinn.

3. Und hätt ich alles, was ich wünschte, und schien mein Leben voller Glück
und käm Versuchung gar, käm Leiden, zu wem erhöb ich dann den Blick?
Wo eilt mit meinen tiefsten Schmerzen, mit der verborgnen Not ich hin?

4. So will ich gehn an deiner Seite, verbunden deinem Kreuzpanier,
durch lichte und durch trübe Tage, Herr Jesu, ich gehöre dir.
Und leise klingt's in meinem Herzen und lenkt den Blick zur Heimat hin.

Kehrreim 2:
|: Ja, Du sollst immer Heimweh haben, wenn ich nicht nahe bei dir bin. :|

Verfasser: Charlotte Hosch
Chorsatz: Friedrich Hänssler (1892-1972)
Interpret: Jugendsingkreis Derschlag, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte

1. Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte,
die du geschaffen durch dein Allmachtswort.
Wenn ich auf alle jene Wesen achte,
die du regierst und nährest fort und fort.

Kehrreim:
|: Dann jauchzt mein/das Herz dir, großer Herrscher zu:
Wie groß bist du! Wie groß bist du!
:|

2. Blick' ich empor zu jenen lichten Welten
und seh' der Sterne unzählbare Schar,
wie Sonn' und Mond im lichten Äther zelten,
gleich gold'nen Schiffen hehr und wunderbar.

3. Wenn mir der Herr in seinem Wort begegnet,
wenn ich die großen Gnadentaten seh',
wie er das Volk des Eigentums gesegnet,
wie er's geliebt, begnadigt je und je.

4. Und seh' ich Jesus/Jesum auf der Erde wandeln
in Knechtsgestalt, voll Lieb' und voller/großer Huld,
wenn ich im Geiste seh' sein göttlich Handeln,
am Kreuz bezahlen vieler Sünder Schuld.

5. Wenn schwerer Bürden Last mich niederbeuget,
Wenn meine Seel
’ betrübt ist bis zum Tod,
Und er in Lieb und Huld sich zu mir neiget,
Mich tröstet und errettet aus der Not.

6. Und wenn der Herr von hinnen mich gerufen,
Wenn ich von seinem Glanz geblendet steh',
Anbetend niederfall’ zu seinen Stufen,
Den König dort in seiner Schöne seh':

Dichter & Tonsatz: Carl Boberg, 1885 (Schweden)
Übersetzer: Manfred von Glehn, 1907
Interpret: Jubilate Chor, Tenor: Hildor Janz, "Frohe Botschaft im Lied"

Du hast so wunderbare Wege

1.  Du hast so wunderbare Wege, um deinen Kindern wohl zu tun,
dass ich mich ruhig niederlege, um nur in deinem Arm zu ruhn.
|: Was dann auch komme, mag geschehen, dein Vateraug wird Hilf ersehn. :|

2. Und ging es gar auf Dornenwegen und würde mir recht bang ums Herz,
wär ich um Hilf und Trost verlegen, mein Auge blickt doch himmelwärts.
|: Auf dich, o Vater, will ich schauen und unumstößlich dir vertraun. :|

3. Denn du hast mich so treu geleitet und mich so wunderbar bewacht
und hast du Schmerzen mir bereitet, nimmst du dein Kindlein wohl in Acht.
|: Dass ich von Dank und Liebe voll dich unaufhörlich preisen soll. :|

Dichter: Dora Rappard (1842-1923)
Tonsatz: W. Gluschke
Chorsatz: Friedrich Hänssler (1892-1972)
Interpret: Evangeliumschor Stuttgart, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

Es löscht das Meer die Sonne aus
(Schifferlied)

1. Es löscht das Meer die Sonne aus,
Kühlendes Mondlicht ist erwacht,
Der gold'ne Adler läßt sein Haus
Müde dem Silberschwan der Nacht.
Flüsternd am Kahne glitzt der Brandung Lauf,
Leise der Wind die Saiten rührt,
Die Liebe zieht ihr Segel auf,
Sehnsucht das Ruder sicher führt.

2. Nun ruh' an meinem Herzen still,
Sicher auf schwanker Wellen Flur,
Ein Schlummerlied dir singen will
Rauschend die wogende Natur.
Küssend der Welle Nacken streift der Wind,
Liebchen, so laß die Wange mir,
Und träume, daß dein Schifflein lind
Ich durch das ganze Leben führ'.

3. Wie wiegt sich sanft der leichte Kahn,
Liebchen, mit deiner süßen Last,
Als Muschel zieht er seine Bahn,
Die einer Perle Kleinod faßt.
Ach, daß mein Arm die traute Schale wär',
Die dich umschlöße allezeit!
Mit meinem Ruder spielt das Meer,
Liebchen, mein Arm ist dir bereit.

Satz: Friedrich Silcher
Aus der Provence
Interpret: Montanara Chor

Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn

1. Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn! Mög' er ratend ob euch walten,
euch bei seiner Herd' erhalten! Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn!

Kehrreim:
Wiedersehn, Wiedersehn! Einst vor Gottes Thron wir steh'n.
Wiedersehn, Wiedersehn! Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn.

2. Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn! Mög' sein Fittich euch bedecken!
Mögt sein Lebensbrot ihr schmecken! Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn!

3. Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn! Wenn sich Wetterwolken türmen,
Mög' sein ew'ger Arm euch schirmen! Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn!

4. Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn! Schenk euch Liebe zum Paniere,
Durch des Todes Flut euch führe! Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn!

Ursprünglich Englisch: "God Be With You Till We Meet Again"
Text: Jeremiah E. Rankin (1828-1904)
Deutsche Übertragung: W. Rauschenbusch (1861-1918)

Verfasser: William G. Tomer, 1882
Interpret: Wilfried Mann & Ulrich Brück, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (3)"

Hab oft im Kreise der Lieben

1. Hab' oft im Kreise der Lieben im duftigen Grase geruht.
|: Und mir ein Liedlein gesungen, und alles war hübsch und gut, :|
Und alles, alles, und alles war hübsch und gut.

2. Hab' einsam auch mich gehärmet in langem, düsterem Mut.
|: Und habe wieder gesungen, und alles war wieder gut, :|
Und alles, alles, und alles war wieder gut.

3. Und manches, was ich erfahren, verkocht' ich in stiller Wut,
|: Und kam ich wieder zu singen, war alles auch wieder gut, :|
War alles, alles, war alles auch wieder gut.

4. Sollst uns nicht lange klagen, was alles dir wehe tut.
|: Nur frisch, nur frisch gesungen, und alles wird wieder gut, :|
Und alles, alles und alles wird wieder gut.

Verfasser: Adalbert von Chamisso, 1829
Interpret: Süddeutscher Pilgerchor, "Gottes wilde Schönheiten am Wegesrand"

Heilig, heilig, heilig

1. Heilig, heilig, heilig, heilig ist Jehova!
Menschen, sprechet "Amen" und bringt ihm Dankeszoll.
Scharen heil’ger Engel singen Halleluja;
Himmel und Erde sind seiner Ehre voll.

2. Heilig, heilig, heilig, schallt’s aus tausend Weisen.
Heilig tönt’s in Tälern, auf Bergen, Flur und Feld.
Volk des Höchsten, eile, deinen Herrn zu preisen,
ihn zu erhöhen, den Schöpfer aller Welt.

3. Heilig, heilig, heilig sei auch unser Leben.
Heilig sind die Glieder in Jesu Tod getauft.
Christus ist der Weinstock, wir sind seine Reben,
teuer Erlöste, die er mit Blut erkauft.

Dichter: Regonald Heber, 1826
Tonsatz: John B. Dykes, 1861
Deutsche Übersetzung: F. A. Lorenz (1865-1926)
Interpret: Clara Micu, "Das Evangelium im Internet"


Andere Übersetzungen:

1. Heilig, heilig, heilig! Gott, dir sei Ehre!
Dir gilt unser Lob, das dich früh am Morgen preist.
Heilig, heilig, heilig, Herr der Himmelsheere,
gnädig, allmächtig, Vater, Sohn und Geist.

2. Heilig, heilig, heilig! Singen die Erlösten,
und das Lied des Lammes ertönt für allezeit.
Alle Engel dienen dir, dem Allerhöchsten,
dem, der da war und ist in Ewigkeit.

3. Heilig, heilig, heilig! Unserm Blick entnommen -
aus der Welt der Sünder dir niemand nahen kann:
du bist voller Liebe selbst zu uns gekommen -,
dich beten wir als Herrn und Heiland an.

4. Heilig, heilig, heilig! Himmel, Land und Meere,
alle Kreatur ihren Schöpfer rühmt und preist.
Heilig, heilig, heilig! Gott allein die Ehre,
Quell allen Lebens, Vater, Sohn und Geist!


1. Heilig, heilig, heilig, Gott Ewig-Vater!
Hör, wie Deiner Kinder Lied Dich Ew'ger, staunend preist.
Heilig, heilig, heilig, gnädig und allmächtig!
Herr Gott, Jehova, Vater, Sohn und Geist.

2. Heilig, heilig, heilig! Heilige anbeten.
Vor Dir legt die Kronen hin der Überwinder Schar.
Chrubim und Seraphim preisend vor Dich treten,
der war und ist und sein wird immerdar.

3. Heilig, heilig, heilig! Ob Dich Nacht verhüllet,
ob auch sündig Menschenaug' nicht schaut die Herrlichkeit.
Du allein bist heilig, der die Welt erfüllet,
glorreich in Liebe. Kraft und Heiligkeit.

4. Heilig, heilig, heilig! Gott Ewig-Vater!
Deiner Schöpfung Wunderpracht, Herr, Deinen Namen preist.
Heilig heilig, heilig, gnädig und allmächtig,
Herr Gott, Jehova, Vater, Sohn und Geist.

Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr

1. Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr.
Heilig, heilig, heilig, heilig ist nur Er.
Er, der nie begonnen, Er der immer war,
Ewig ist und waltet, sein wird immer dar.

2. Ewig, ewig, ewig, ewig quillt Sein Wort.
Weise, weise, weise, weise wirkt es fort.
Seiner Weisheit Quelle strömet reich und klar,
Lenkt den Lauf der Welten, fest und wunderbar.

Dichter: unbekannt
Tonsatz: Franz Schubert
Interpret:
RIAS Kammerchor, "Wir sind nur Gast auf Erden"

Ich bin durch die Welt gegangen

1. Ich bin durch die Welt gegangen, und die Welt ist schön und groß,
und doch ziehet mein Verlangen mich weit von der Erde los.

2. Ich habe die Menschen gesehen, und sie suchen spät und früh,
sie schaffen, sie kommen und gehen, und ihr Leben ist Arbeit und Müh.

3. Sie suchen, was sie nicht finden in Liebe und Ehre und Glück,
und sie kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück.

4. Es ist eine Ruh vorhanden für das arme, müde Herz;
sagt es laut in allen Landen: Hier ist gestillet der Schmerz.

5. Es ist eine Ruh gefunden für alle fern und nah:
In des Gotteslammes Wunden, am Kreuze auf Golgatha.

Dichter & Tonsatz: Eleonore, Fürstin von Reuß (1835-1903)
Interpret: Wuppertaler Chorende, "Frohe Botschaft im Lied"

Ich bin ja geborgen in Jesu

1. Ich bin ja geborgen in Jesu. Was drückt noch und quält mich so sehr?
Ich bin ja geborgen in Jesu. Was macht mir das Herze noch schwer?
Wenn Trübsal und Dunkel mir nahet, wenn's Nacht wird und grausig umher:
|: Ich bin ja geborgen in Jesu, was macht mir das Herze noch schwer? :|

2. Ich bin ja geborgen in Jesu. Da bin ich so froh und so reich.
Wie gut ruht's sich in seinen Armen und an seinem Herzen zugleich.
Mag Kummer und Not mich auch drücken, die Lasten des Lebens so schwer:
|: Ich bin ja geborgen in Jesu. Was fehlt mir, was will ich noch mehr? :|

3. Geborgen, verborgen in Jesu, bedeckt vor Versuchung und Leid,
gehüllt in sein göttlich Erbarmen, gerüstet zum Kampfe und Streit.
Was kann mir noch Feindesmacht schaden, ob wild auch der Sturm braust daher:
|: Ich bin ja geborgen in Jesu. Er hält mich, was will ich noch mehr. :|

Dichter: Adolf Conrad
Tonsatz: Hermann Engelhardt (1872-1938)
Interpret: Evangeliumsquartett, "Frohe Botschaft im Lied"

Ich weiß, woran ich glaube

1. Ich weiß, woran ich glaube, ich weiß, was fest besteht,
wenn alles hier im Staube wie Sand und Staub verweht;
ich weiß, was ewig bleibet, wo alles wankt und fällt,
wo Wahn die Weisen treibet und Trug die Klugen prellt.

2. Ich weiß, was ewig dauert, ich weiß, was nimmer läßt;
mit Diamanten mauert mir's Gott im Herzen fest.
Die Steine sind die Worte, die Worte hell und rein,
wodurch die schwächsten Orte gar feste können sein.

3. Auch kenn ich wohl den Meister, der mir die Feste baut,
er heißt der Herr der Geister, auf den der Himmel schaut,
vor dem die Seraphinen anbetend niederknien,
um den die Engel dienen: ich weiß und kenne ihn.

4. Das ist das Licht der Höhe, das ist der Jesus Christ,
der Fels, auf dem ich stehe, der diamanten ist,
der nimmermehr kann wanken, der Heiland und der Hort,
die Leuchte der Gedanken, die leuchten hier und dort.

5. So weiß ich, was ich glaube, ich weiß, was fest besteht
und in dem Erdenstaube nicht mit als Staub verweht;
ich weiß, was in dem Grauen des Todes ewig bleibt
und selbst auf Erdenauen schon Himmelsblumen treibt.

Ernst Moritz Arndt, 1819
Interpret: Jubilate Chor, "Mit Chorälen durchs Jahr"

Jesus führt mich sicher

1. Jesus führt mich sicher auf dem Lebensweg.
Er kennt jede Krippe, er kennt jeden Steg.
Unter blauem Himmel und durch Sturmgebraus
leitet mich mein Heiland bis zum Vaterhaus.

2. Jesus führt mich sicher, wenn die Sonne lacht.
Ich weiß er ist bei mir auch in dunkler Nacht.
Stürme mögen toben über mich dahin.
Jesus führt mich sicher bis zur Heimat hin.

3. In den Herrn vertrau ich, er verlässt mich nicht.
Auf den dunklen Wegen ist der Herr mein Licht.
Er zeigt mir die Richtung, leitet jeden Schritt.
Ich geh mutig vorwärts, denn der Herr geht mit.

4. Und mit großer Freude gehe ich den Pfad.
Er steht mir zur Seite, treu mit seinem Rat.
Aus dem Land der Sorge bringt Er mich heraus.
Jesus führt mich sicher bis zum Vaterhaus.

Verfasser: unbekannt
Interpret: Elsa & Ernst August Eicker, Klavier: Peter van Woerden, "Singt Halleluja - Wunschlieder 3"

Komm zu dem Heiland

Kehrreim:
Herrlich, herrlich wird es einmal sein,
wenn wir ziehn von Sünde frei und rein
in das gelobte Kanaan ein.
Jesus, sieh her: ich komm!

1. Komm zu dem Heiland, komme noch heut,
folg seinem Wort, jetzt ist es noch Zeit!
ER ist uns nah, zum Segnen bereit,
und ruft uns freundlich: Komm!

2. Komm, o mein Kind, Gott höre dein Wort
gib ihm dein Herz und folg ihm sofort.
Er ist ein sichrer, ewiger Gott.
Drum mach dich auf und komm!

Ursprünglich Englisch: "Come to the Saviour, Make no Delay", 1873
Verfasser: George Frederick Root (1820-1895)
Deutsche Übersetzung: Ernst Heinrich Gebhardt (1832-1899)
Interpret: Wir singen für Jesus Chor, "Frohe Botschaft im Lied"

Leuchtend strahlt des Vaters Gnade
(Lasst die Küstenfeuer brennen)

1. Leuchtend strahlt des Vaters Gnade aus dem obern Heimatland,
doch uns hat er anvertrauet Rettungslichter längs dem Strand.

Kehrreim:
Lasst die Küstenfeuer brennen, lasst sie leuchten weit hinaus;
denn sie zeigen manchem Schiffer sicherlich den Weg nach Haus!

2. Unser Weg war fern vom Lichte, unser Herz in Schuld und Qual,
doch aus Jesu Angesichte leuchtete der Liebe Strahl.

3. Dunkel ist die Nacht der Sünde, schaurig klingt der Wogen Lied.
Manches Auge sucht voll Sehnsucht, ob's am Strande Lichter sieht.

4. Jesus hat uns ausgesendet, wie der Vater Ihn gesandt,
dass die Liebe Gottes strahle da, wo man Ihn nicht gekannt.

5. Lass dein Licht doch nicht verlöschen, sonst vielleicht zu dieser Stund;
weil es nicht den Hafen findet, sinkt ein Schifflein in den Grund.

Ursprünglich Englisch: "Let The Lower Lights Be Burning"
Dichter: Philipp Bliss 1863-1876
Deutsche Übersetzung: Anna Thekia von Weling 1837-1900 und Georg von Viebahn 1888-1915;
Singweise: Philipp Bliss 1863-1876
Interpret: Männerquartett der Bibelschule Beatenberg, Bass: Karl Velten, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

Mein Heiland ruft mir zu

1.  Mein Heiland ruft mir zu: Kind, deine Kraft ist klein;
in mir nur find'st du Ruh, ich will dir alles sein.

Kehrreim:
Jesu Opfertod tilget all mein Weh;
meine Schuld, wie Blut so rot wird rein und weiß wie Schnee.

2. O Herr, Dein treues Blut wäscht meine Flecken rein;
Du bist's, der Wunder tut, ja Herr, nur Du allein.

3. Nichts Gutes ist in mir, dass Deine Gnad verdient,
mein Heil steht nur in Dir, der mich mit Gott versühnt.

4. Kommst, Herr, zu sammeln Du, die Deinen groß und klein,
so führ auch mich dazu mit dir zum Himmel ein.

Verfasser: unbekannt
Interpret: Ernst August Eicker mit dem Eicker Terzett, Klavier: Peter van Woerden, "Singt Halleluja - Wunschlieder 3"

Mein Mund besinge tausendfach

 

1. Mein Mund besinge tausendfach des Welterlösers Tun,
verkünde Gottes Herrlichkeit, vermehre Jesu Ruhm.

1. Mein Mund besinge tausendfach den Ruhm des Herrn der Welt,
der meiner Sünde Joch zerbrach, sich gab zum Lösegeld.

 

2. O gnäd'ger Heiland, Gottes Sohn,
hilf mir im Zeugenstand,
mein Wort vermehr des Kreuzes Lob,
mach dich der Welt bekannt.

2. O Gott, mein König und mein Herr, hilf, dass dich preist mein Wort
und nichts als deines Namens Ehr sucht stets an jedem Ort.

 

3. In Jesum Nam'n die Angst verschwind't und alle Sorge weicht,
ja, ew'ges Leben jeder find,
in Jesu Tod erreicht.

3. Dein Name, Jesus, heilt den Schmerz, macht aus dem Leid ein Lied,
dringt Sündern wie Musik ins Herz, ist Leben, Heil und Fried.

 

4. Er bricht die Macht der Finsternis,
lässt die Gefang'nen frei;
sein Blut schenkt uns das Paradies und Freiheit groß und neu.

4. Er bricht ins Reich der Sünde ein, setzt die Gefangnen frei,
sein Blut macht uns von Sünden rein, die Knechtschaft ist vorbei.

 

5. O Menschenkind, hör Jesu Ruf:
Ich bin das Heil der Welt.
Als Gotteskind er dich erschuf
und nicht als Kind der Welt.

5. Er spricht; und neues Leben schenkt er dem, der an ihn glaubt.
Es jubelt, wen die Welt gekränkt, der Arme hebt sein Haupt.

6. Ihr Tauben, hört ihn! Stumme, singt! Ihr seid zum Lob befreit.
Seht, Blinde, den, der Heil euch bringt! Ihr Lahmen, springt vor Freud!

7. Dich lobt in alle Ewigkeit im Himmel und auch hier
dein Volk mit Heilgen aller Zeit: Ruhm, Ehre, Liebe dir!

Dichter: Charles Wesley 1739 ("O for a thousand tongues to sing")
Deutsche Übersetzung: Stuttgart 1987 (Str. 1-6); 2002 (Str. 7)
Singweise: Carl Gotthelf Gläser vor 1829 / Lowell Mason 1839
Satz: Lowell Mason 1839
Interpret: Evangeliumsquartett, "Ja, damals"

Meine Hände

1. Meine Hände waren voll von Dingen,
die mit Stolz ich einstmals nannte mein.
Edlen Steinen gleich in goldnen Ringen
strahlten sie mir zauberhaft und fein.
Aber Jesus nahm mir meine Hände,
ließ die meinen in den Seinen ruhn,
machte meiner eitlen Lust ein Ende,
alles fiel zu seinen Füßen nun.

|: Leere Hände, sprach er, leere Hände
sind dir nötig, um mein Werk zu tun.
:|

2. Meine Hände waren rastlos immer,
ja, ich mühte mich von früh bis spät,
bald bei Tag und bald bei Lampenschimmer,
und ich schloss sie selten zum Gebet.
Aber Jesus fasste meine Hände,
ließ sie stille in den Seinen ruhn,
machte so der Unruh bald ein Ende.
Welch ein Glück, ich kam zur Ruhe nun.

|: Stille Hände, sprach er, stille Hände
sind dir nötig, um mein Werk zu tun.
:|

3. Ungehorsam waren meine Hände
und dem eig'nen Willen untertan,
gleich als ob man so sein Leben fände,
o wie rang ich nun im stillen Wahn.
Aber Jesus fasste meine Hände,
lehrte sie nach Seinem Willen tun,
und der Eigenwille fand ein Ende,
o wie froh macht der Gehorsam nun.

|: Deine Hände, sprach er, deine Hände
sind dir nötig, um mein Werk zu tun.
:|

Dichter: Karolina Wilhelmina Sandell-Berg (1832-1903)
Tonsatz: Oscar Ahnfeld (1813-1882)
Bearbeitung: Margret Birkenfeld
Interpret: Henner Gladen & Mitglieder des Wetzlarer Evangeliumchores, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

Meister, es toben die Winde

1. Meister, es toben die Winde, die Wellen bedrohn uns sehr;
der Himmel umwölkt sich gar schaurig, wo nehmen wir Rettung her?
Fragst du nicht, ob wir verderben, merkst nicht, wie wir bedrängt?
Jeden Augenblick kann es geschehen, so sind wir im Tod versenkt!

Kehrreim:
Er spricht: "Wind und Meer folgt, wie ich es will,
Schweig, sei still! Schweig, sei still!"
Und ob es auch wütet, das stürmische Meer,
ob's Menschen, ob's Teufel sind oder was mehr,
Das Schifflein ist sicher, wenn Jesus Christ,
der Herr aller Herren, der Meister ist!
Es muss alles gehen, wie Er es will,
Schweig, sei still! Schweig, sei still!
Es muss alles gehen, wie Er es will,
Herz, schweig, sei still!

2. Meister, voll Unruh im Herzen ruf heute ich laut zu dir.
Die Tiefen sind in mir erreget, erwache und hilf auch mir!
Stürme von schwerer Anfechtung treten an mich heran.
Ich verderbe, o Herr, ich verderbe, hilf mir als mein Steuermann.

3. Meister, der Sturm ist vorüber, die finsteren Mächte ruhn,
die Sonne scheint wieder so lieblich, ich schmeck' Himmelsfrieden nun.
Lass mich, du treuer Erretter, ferner nur nie allein.
O so zieh ich einst sicher zum Hafen der ewigen Ruhe ein.

Ursprünglich Englisch: "Peace, Be Still" ("Master, The Tempest Is Raging")
Dichter: Mary A. Baker (1831-1921)
Tonsatz: Horatio R. Palmer (1834-1907)
Interpret: Wir singen für Jesus Chor, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (1)"

Mir ist wohl in dem Herrn
(Wenn Friede mit Gott)

1. Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.

Kehrreim:
Mir ist wohl (mir ist wohl) in dem Herrn (in dem Herrn),
mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.

2. Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht.
Ich bin rein durch das Blut meines Herrn.

3. Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern'.
Er starb ja für mich auch am blutigen Stamm.
Meine Seele lobpreiset den Herrn.

4. Nun leb' ich in Christo für Christum allein.
Sein Wort ist mein leitender Stern.
In Ihm hab' ich Fried' und Erlösung von Pein.
Meine Seele ist selig im Herrn.

5. O eile, mein Herr, und laß kommen den Tag;
mein Glaube sieht ihn schon von fern.
Die Wolken vergeh'n, die Trompete erschallt.
Halleluja, ich bin bei dem Herrn.

Bibelstelle: Psalm 146:1
Dichter: Horatio Gates Spafford, 1873
Tonsatz: Philip Bliss (Ville Du Havre), 1876
Übersetzer: Theodor Kübler, 1880
Interpret: Janz Team, Solistin: Carmen Bode, "CD: Herz, laß dein Sorgen sein"

Näher, mein Gott, zu Dir

1. Näher mein Gott zu Dir, Näher zu Dir!
Drückt mich auch Kummer hier, Drohet man mir,
Soll doch trotz Kreuz und Pein, Dies meine Losung sein:

Kehrreim:
Näher mein Gott zu Dir, Näher zu Dir!

2. Bricht mir, wie Jakob dort, Nacht auch herein,
Find ich zum Ruheort Nur einen Stein,
Ist selbst im Traume hier Mein Sehnen für und für:

Kehrreim

3. Geht auch die schmale Bahn, Aufwärts gar steil,
Führt sie doch himmelan Zu meinem Heil.
Engel so licht und schön Winken aus sel'gen Höh'n:

Kehrreim

4. Ist dann die Nacht vorbei, Leuchtet die Sonn',
Weih ich mich Dir auf's neu Vor Deinem Thron,
Baue mein Bethel Dir, Und jauchz' mit Freuden hier:

Kehrreim

5. Ist mir auch ganz verhüllt Mein Weg allhier:
Wird nun mein Wunsch erfüllt Näher zu dir!
Schließt dann mein Pilgerlauf, Schwing ich mich selig auf:

Kehrreim

Ursprünglich Englisch:
"Nearer, My God, to Thee"
Dichter: Sarah Flower/Fuller Adams (1805-1848)
Melodie:
"Bethany" Lowell Mason um 1856
Übersetzer: Erhard Friedrich Wunderlich (1830-1895)
Deutscher Satz: O. Mühlhoff
Interpret 1: Männerchor der Baptistengemeinde Derschlag, "Ja, Damals 5''
Interpret 2: Wilfried Mann, "Frohe Botschaft im Lied"

Das Lied soll von der Kapelle der Titanic bis zum Untergang des Schiffes gespielt worden sein.

Nun aufwärts froh den Blick gewandt

1. Nun aufwärts froh den Blick gewandt und vorwärts fest den Schritt!
Wir gehn an unsers Meisters Hand, und unser Herr geht mit.

2. Vergesset, was dahinten liegt und euern Weg beschwert;
was ewig euer Herz vergnügt, ist wohl des Opfers wert.

3. Und was euch noch gefangen hält, o werft es von euch ab!
Begraben sei die ganze Welt für euch in Christi Grab.

4. So steigt ihr frei mit ihm hinan zu lichten Himmelshöhn.
Er uns vorauf, er bricht uns Bahn - wer will ihm widerstehn?

5. Drum aufwärts froh den Blick gewandt und vorwärts fest den Schritt!
Wir gehn an unsers Meisters Hand, und unser Herr geht mit.

Verfasser: August Hermann Franke, 1889
Interpret: Studiochor S+G, Sopran: Christa Haag, "Mit Chorälen durchs Jahr"

O die tiefe Liebe Jesu

1. O die tiefe Liebe Jesu, frei, unfaßbar mächtiglich,
rollet gleich dem weiten Meere voll und segnend über mich.
Rings ergießt sich und umschließt mich seiner Liebe reicher Strom,
führt mich vorwärts, führt mich aufwärts bis zur Ruh' im Himmelsdom.

2. O die tiefe Liebe Jesu sei gerühmt von Ort zu Ort;
wie er liebet, immer liebet ohne Wandel fort und fort!
Wie er uns so reich beschenket, da er starb als Menschensohn,
wie er unser stets gedenket, auch noch droben vor dem Thron.

3. O die tiefe Liebe Jesu! Niemand liebt so, Herr, wie du!
Sie ist mir ein Meer von Segen und ein Port zu Süßer Ruh!
O die tiefe Liebe Jesu ist des Himmels Himmel mir.
Sie erhebt zu Herrlichkeiten, denn sie hebt mich, Herr, zu dir!

Dichter: Samuel Francis (1834-1925)
Tonsatz: Thomas J. Williams (1869-1944)
Interpret: Renate Lüsse,
Klavier & Orgel: Peter van Woerden, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (3)"

O Gnade Gottes, wunderbar

1. O Gnade Gottes, wunderbar hast du errettet mich.
Ich war verloren ganz und gar, war blind, jetzt sehe ich.

2. Die Gnade hat mich Furcht gelehrt und auch von Furcht befreit,
Seitdem ich mich zu Gott bekehrt bis hin zur Herrlichkeit.

3. Durch Schwierigkeiten mancher Art wurd’ ich ja schon geführt,
Doch hat die Gnade mich bewahrt, die Ehre Gott gebührt.

4. Wenn wir zehntausend Jahre sind in seiner Herrlichkeit,
Mein Herz noch von der Gnade singt wie in der ersten Zeit.

Dichter: John Newton, 1779
Tonsatz: Virginia Harmony, 1831
Übersetzer: Anton Schulte
Interpret: Die Gastmann Familie, "CD: Das Beste (1981 - 99)"

O Gott, dir sei Ehre

1. O Gott, dir sei Ehre, der Großes getan;
Du liebtest die Welt, nahmst der Sünder dich an.
Dein Sohn hat sein Leben zum Opfer geweiht,
Der Himmel steht offen zur ewigen Freud'.

Kehrreim:
Preist den Herrn, preist den Herrn,
Erde, hör' diesen Schall !
Preist den Herrn, preist den Herrn,
Völker freuet euch all !
O komm zu dem Vater in Jesus, wir nah'n,
Und gebt ihm die Ehre, der Großes getan.

2. O große Erlösung, erkauft durch sein Blut! 
Dem Sünder, der glaubt, kommt sie heute zugut. 
Die volle Vergebung wird jedem zuteil,
der Jesum erfasset, das göttliche Heil.

Kehrreim

3. Wie groß ist sein Lieben! Wie groß ist sein Tun!
Wie groß uns're Freude, in Jesus zu ruh'n!
Doch größer und reiner und höher wird's sein,
wenn jubelnd und schauend wir droben zieh'n ein.

Kehrreim

Dichter: Frances Jane Crosby, 1875, "To God Be The Glory"
Tonsatz: W.H. Doane
Übersetzer: L. Sauer
Interpret: Janz Team, "Aus Dankbarkeit"

O lasst uns mit Jauchzen erheben

1. O lasst uns mit Jauchzen erheben den Schöpfer und Herrscher der Welt,
den Herrn, von des Güte wir leben, des Allmacht uns trägt und erhält.

Kehrreim:
Gelobt sei Gott, gelobt sei der Herr, unser Heil.
Wir traun auf Ihn. Er ist unser Gut, unser Teil.

2. Denn ihm gehört Himmel und Erde; ja, ihm ist kein anderer gleich.
Und wir sind das Volk Seiner Herde, berufen, zu erben Sein Reich.

3. Voll Liebe stets hat er gewaltet und über uns treulich gewacht,
hat liebreich das Los uns gestaltet und hier uns schon glücklich gemacht.

4. Und hat seine Hand uns geschlagen, so hatte er dennoch uns lieb.
Und gab es auch Lasten zu tragen, die Hoffnung der Herrlichkeit blieb.

5. Ihm, der uns mit Jesus versöhnte, der uns aus dem Staube erhob
und uns mit Barmherzigkeit krönte, nur ihm gebührt Ehre und Lob!

6. So lasst uns mit jubelnden Chören ihm stets unser Loblied erneun.
Preist ihn, alle Welt soll es hören, dass wir unsres Gottes uns freun!

Ursprünglich Englisch: "Be Glad In The Lord And Rejoice"
Dichter: Mary E. Servoss (1849 -1906)
Deutsche Übersetzung: Johanna Meyer (1851-1921)
Tonsatz: James McGranahan (1840-1907)
Deutscher Satz:
Friedrich Hännsler (1892-1972)
Interpret: Jugend-für-Christus-Chor, "CD: Ja, Damals 11" / "Unvergessen - Lieder, die bleiben (1)"

O Liebe, goldner Sonnenschein

1. O Liebe, goldner Sonnenschein für's arme Menschenherz,
strahlst du nur hell in mich hinein, versüßt ist jeder Schmerz.
Das Dunkel weicht, die Nacht entflieht, wenn warm die Sonne scheint.
Und Freud und Lebenswonne zieht hinein ins Herz, das weint.

Kehrreim:
O Gottes Lieb' so voll und frei, von alters her und immer neu.
Sie quillt für mich, sie quillt für dich und zieht uns alle hin zu sich.

2. Als von der Lieb' am Kreuzespfahl in meine Sündennacht
eindrang der helle Sonnenstrahl, bin ich für Gott erwacht.
Seitdem ich weiß wer mich geliebt bis in den Tod so heiß,
mein Herz sich Ihm zu eigen gibt, zu seines Namens Preis.

3. Die Sonne, die mir scheinet hell, mir Lebenswonne beut,
ist Jesus mein Emanuel, nur Er in Ewigkeit.
Ihm singe ich mein Jubellied, schon hier im Tränental
und ewig wenn mein Aug' Ihn sieht in Seinem Himmelssaal.

Tonsatz: Isaiah W. Baltzell (1832-1893)
Dichter: Hermann Windolf (1846-1922)
Bearbeitung: Peter van Woerden (1924-1990)
Interpret: Henner Gladen, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (3)"

O Seele, komm eilend zum Kreuze

1. O Seele, komm eilend zum Kreuze! Es ladet der Heiland dich ein;
hier fließet der Born seiner Gnade so herrlich für groß und klein.

Kehrreim:
O kommet doch alle zum Kreuze, zum Kreuze nur eilet hinzu!
So gibt euch der Heiland zur Freude, noch heute die selige Ruh'.

2. O suche Vergebung und Frieden beim Kreuz für dein trauriges Herz!
Dein Jesus beglückt schon hienieden und heilet dir jeglichen Schmerz.

3. O suche Erlösung von Sünden beim Kreuz in des Heilandes Blut!
Da sollst du das volle Heil finden, dies köstliche, himmlische Gut.

4. O selige Hoffnung des Lebens, der Herrlichkeit droben beim Herrn!
Wir kommen zum Kreuz nicht vergebens, schon schimmert die Krone von fern.

Verfasser: unbekannt
Interpret: Evangeliums-Sänger, "Frohe Botschaft im Lied"

Schönster Herr Jesu

1. Schönster Herr Jesu,
Schöpfer aller Dinge,
Gottes und Marien Sohn!
Dich will ich lieben,
Dich will ich ehren,
Meiner Seelen Freud und Wonn.

1. Schönster Herr Jesu,
Herrscher aller Herren,
Gottes Sohn, Marien Sohn!
Dich will ich lieben,
Dich will ich ehren,
Du, meiner Seele Freud und Wonn.

2. Schön sind die Wälder, schöner sind die Felder
In der schönen Frühlingszeit.
Jesus ist schöner, Jesus ist reiner,
Der unser traurig Herz erfreut.

3. Schön ist die Sonne,
Schön ist der Mond,
Schön sind die Sterne allzumal:
Jesus ist feiner,
Jesus ist reiner
Als die Engel im Himmelssaal.

3. Schön leucht't die Sonne,
Schöner leucht't der Monde,
Und die Sternlein allzumal:
Jesus leucht't schöner,
Jesus leucht't reiner
Als alle Engel im Himmelssaal.

 

4. Schön sind die Blumen,
Schöner sind die Menschen
In der frischen Jugendzeit;
Sie müssen sterben,
Müssen verderben:
Jesus lebt in Ewigkeit.

4. Schön sind die Blumen,
Schöner sind die Menschen
In der frischen Jugendzeit;
Sie müssen sterben,
Müssen verderben:
Doch Jesus lebt in Ewigkeit.

5. Alle die Schönheit
Himmels und der Erden
Ist gefaßt in dir allein.
Keiner soll immer
Lieber mir werden
Als du, schönster Jesus mein!

5. Alle die Schönheit
Himmels und der Erden
Ist gefaßt in dir allein.
Nichts soll mir werden
Lieber auf Erden
Als du, der schönste Jesus mein!

Text: von Jesuiten im 17. Jhd., veröffentlicht im Münster Gesangbuch, 1677
Musik: Kreuzritter-Fanfare aus Schlesische Volkslieder, Leipzig, 1842 (Sammlung von Hoffmann von Fallersleben)
Interpret: "Christliche Lieder Internet (1)"

Seht, welch eine Liebe

1. Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget!
Sehet doch, die Liebe des Vaters. Seht, welch eine Liebe des Vaters!

Welche eine Liebe, dass wir Gottes Kinder sollen heißen.
Welche eine Liebe, seht, welche eine Liebe!
O sehet doch die Liebe des Vaters, seht, welche Liebe!

Drum kennt euch die Welt nicht, denn sie kennet Ihn nicht.
Drum kennt euch die Welt nicht.

Sehet doch die Liebe, seht, welch eine Liebe hat uns Gott erzeiget!
Sehet doch, seht, welch eine Liebe!

Text: 1. Johannes 3:1
Musik: Karl Friedrich Curschmann (1805-1841)
Interpret: Doris Loh, Margret Birkenfeld & Siegfried Fietz, Klavier: Peter van Woerden, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

Stern, auf den ich schaue

1. Stern, auf den ich schaue, Fels, auf dem ich steh',
Führer, dem ich traue, Stab, an dem ich geh'.
Brot, von dem ich lebe, Quell, an dem ich ruh'
Ziel, das ich erstrebe: Alles, Herr, bist Du!

2. Ohne Dich, wo käme Kraft und Mut mir her?
Ohne Dich, wer nähme meine Bürde, wer?
Ohne Dich zerstieben würde mir im Nu,
Glauben, Hoffen, Lieben. Alles, Herr, bist Du!

3. Drum, so will ich wallen meinen Pfad dahin
bis die Glocken schallen und daheim ich bin.
Dann mit neuem Singen jauchz' ich froh Dir zu:
Nichts hab' ich zu bringen: Alles, Herr, bist Du!

Dichter: Cornelius F.A.Krummacher (1824-1884)
Tonsatz: Minna Koch (1845-1924)
Bearbeitung: Peter van Woerden (1924-1990)
Interpret: Ulrich Brück & Wilfried Mann, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

1. Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen in Berg und Wald und Strom und Feld.

2. Die Trägen die zu Hause liegen, erquicket nicht das Morgenrot,
Sie wissen nur von Kinderwiegen, von Sorgen, Last und Not um Brot.

3. Die Bächlein von den Bergen springen, die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was soll ich nicht mit ihnen singen aus voller Kehl und frischer Brust?

4. Den lieben Gott laß ich nun walten, der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will erhalten, hat auch mein Sach aufs best bestellt.

Dichter: Joseph von Eichendorff (1788-1857)
Tonsatz: Friedrich Theodor Fröhlich, 1836
Interpret: Regensburger Domspatzen, "Das Liederbuch 2, Lied 49)

Wenn des Heilandes Klopfen
(Die Glocken der Gnade)

1. Wenn des Heilandes Klopfen die Herzen berührt,
hält Satan zwei Glocken bereit.
"Zu früh" heißt die eine, die andre "zu spät",
ihr sanfter Akkord heißt nicht heut.
Warum dich bekehren in Jugend und Glück,
so schön war das Leben noch nie.
Du hast ja noch Zeit, also flüstert der Feind
und läutet sein Glöcklein zu früh.

Kehrreim:
Des Heilands Zeit ist heut.
Die Glocke der Gnade ruft immerdar heut, ja heut, heut, Gott ruft dich heut.

2. Ladet freundlich das Wort dich, triff heut deine Wahl,
ruft Satan dir "Warte!" noch zu.
O, so reiße dich los, eh dein Tag sich geneigt,
und suche in Jesu die Ruh.
Es geht sonst in Unrast dein Leben vorbei,
du erntest was einst du gesät.
Erst lobt dir der Satan es hat ja noch Zeit,
nun läutet sein Glöcklein zu spät.

Ursprünglich Englisch: "That Old, Old Story Is True"
Dichter. D. B. Walkins
Deutsche Übersetzung: Albert Zutavern (1877-1968)
Tonsatz: Edwin O. Excell (1851-1921)
Interpret: Franz Knies, ''Ja, Damals 5'' / "Unvergessen - Lieder, die bleiben (3)"

Wie schnell vergeht die Zeit

1. Wie schnell vergeht die Zeit, Freund, denk daran!
Bald kommt die Ewigkeit, da man nicht mehr kann.
Was nützt Dir dann die Welt, Reichtum, Ehr und Geld?
Dein ganzes Leben ohne Gott ist dann verfehlt.
 
Kehrreim:
Jesus, Er ruft dich. Komm in Seine Arme.
Jesus, Er ruft dich. Komm, o komm zu Ihm.

2. Sieh doch dein Leben an, wie du gelebt,
und dann erkenne dran, was davon besteht.
Wenn du nicht Jesus hast, wird dein ganzes Tun,
einst für die Ewigkeit in Staub und Asche ruhn.

3. Jetzt reicht Dir Jesus noch liebreich die Hand,
eile und komme doch mit ins Vaterland.
Wo’s keine Sünd’ mehr gibt, auch kein Schmerz und Leid.
Drum mache dich bereit, denn es ist hohe Zeit.

Bibelstelle: Psalm  39:5 und 90:10
Volksweise
Bearbeitung: Peter van Woerden
Interpret: Ilka & Dieter Rauen, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (3)"

Wir leben in der letzten Zeit

1. Wir leben in der letzten Zeit, bald wird der Heiland kommen.
Sag an, mein Freund, bist du bereit? Hast du ihn angenommen?
Heut noch sein Gnadenruf erschallt, heut ist noch Gnadenzeit.

Kehrreim:
|: Der Heiland kommt, wer weiß, wie bald! Sag an, bist du bereit? :|

2. So oft hast du den Ruf gehört, so oft sein Wort vernommen.
Warum bist du noch nicht bekehrt? Willst du nicht endlich kommen?
O bleib nicht länger stumm und kalt, denk an die Ewigkeit.

3. Willst du nicht in der Herrlichkeit einst freudig mit uns stehen?
Willst du vor bittrem Herzeleid, vor Reue einst vergehen?
O folg dem Ruf, eh er verhallt, verstreicht die Gnadenzeit.

Dichter: Hermann Engelhardt (1872-1938)
Tonsatz: Otto Gerlach
Interpret: Evangeliumsquartett, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

Wir sind ein Volk, vom Strom der Zeit

1. Wir sind ein Volk, vom Strom der Zeit gespült ans Erdeneiland,
voll Unruh und voll Herzeleid, bis heim uns holt der Heiland.
Das Vaterhaus ist immer nah, wie wechseln auch die Lose:
|: Es ist das Kreuz von Golgatha - Heimat für Heimatlose. :|

2. O heimatlos! Das Herz fast bricht vor Weh, das kaum zu nennen,
wenn uns von Gottes Angesicht noch unsre Sünden trennen.
Doch bringt der Herr die Hilf uns nah, das Heil, das wundergroße.
|: Es ist das Kreuz von Golgatha - Heimat für Heimatlose. :|

3. Du Sturmverschlagner, kehr zurück! Dein Jesus beut dir Frieden!
Befreit von Schuld, blüht selig Glück dem Pilger schon hienieden.
Beseligt sitzt als Kind er da dem Vater traut im Schoße;
|: und jauchzt: O Kreuz von Golgatha – Heimat für Heimatlose! :|

4. Wie auch der Strom dein Schiff dann treibt, ob Sturm und Not es trafen,
wo Jesus nur am Steuer bleibt, fährt’s sicher nach dem Hafen.
Als Willkommgruß blüht purpurn da ein Strauß von Saronsrosen.
|: Blutströpflein sind’s von Golgatha – vom Heim der Heimatlosen! :|

5. Wir sind ein Volk vom Strom der Schuld umspült und schier verschlungen; doch hat der Lotse voll Geduld dem Tod uns abgerungen.
Sein Retterauge uns ersah, mag auch die Brandung schwellen.
|: Hoch ragt das Kreuz von Golgatha aus dunkler Fluten Wellen! :|

 

6. Wir sind ein Volk von Müdigkeit in schwacher Leibes Hütte;
doch ist der Herr der Herrlichkeit als Kraft in unserer Mitte:
Sein Hirtenstab ist immer nah den Müden und den Matten.
|: Es ist das Kreuz von Golgatha, uns Trost im Todesschatten! :|

 

7.  Wir sind ein Volk im Strom der Zeit, du, aller Zeiten Meister.
Wir sind dein Volk in Ewigkeit, du König aller Geister!
Und du bist unser A und O, du Anfang und du Ende.
|: Hoch ragt das Kreuz von Golgatha ob aller Zeiten Wende! :|

 

Dichter: Strophe 1 Rudolf Kögel (1829-1896)
Strophe 2-4: Käthe Dorn
Strophe 5-7: Hugo Reich (1854 – 1935 )
Tonsatz: Immanuel Erdle (1873-1907)
Interpret: Männerchor der Baptistengemeinde Derschlag, "Ja, damals 2" / "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

 

Wunder der Gnade Jesu

1. Wunder der Gnade Jesu, größer als all meine Sünd,
wie soll mein Mund sie beschreiben, preisen was in ihm ich find?
Sie nimmt hinweg meine Bürde, Freiheit mein Geist gewinnt,
drum die wunderbare Gnade in Jesus ich verkünd.

Kehrreim:
Unvergleichlich wunderbare Gnade,
tiefer als das Meer, das wogt mit Macht,
Berge überglühend, wie ein Brunnquell sprühend,
Gnad die überschwenglich mich bedacht,
die all meine Übertretung deckte,
größer ist als alle meine Schuld.
O verherrlicht diesen teuren Namen Jesus!
Preiset Ihn!

2. Wunder der Gnade Jesu, die mich Verlornen entrückt;
sie schenkt mir volle Vergebung, löst mich, worin ich verstrickt.
Sie hat die Ketten zerbrochen, Freiheit mich nun entzückt,
seit die wunderbare Gnade in Jesus mich beglückt.

3. Wunder der Gnade Jesu, alle Befleckung zerrinnt.
Sie weckt erneuernde Kräfte, macht mich zu Gottes Kind;
schenkt ewig Frieden und Freude, ob alles sonst verschwindt.
O der wunderbaren Gnade in Jesus trau ich blind.

Ursprünglich Englisch: "Wonderful Grace Of Jesus"
Deutsche Übersetzung: unbekannt
Tonsatz: Haldor Lillenas (1885-1959)
Deutscher Satz: Samuel Friedrich (1892-1972)
Interpret: Franz Knies & Jugend-für-Christus-Chor, "Unvergessen - Lieder, die bleiben (2)"

deutschtum.net
Zusammengestellt von
Ronny Herbst